Koblenz im Dialog

Sabiene Jahn steht in Koblenz wie keine 2. für Rassimus, Antisemitismus, Homophobie und Verschwörungsteorien.
 
Auf Ihrer Plattform hat Sie sich passenderweise Mathias Bröckers eingeladen. Er ist ein deutscher Journalist, der vor allem für die taz und Telepolis schreibt. Er verbreitet Verschwörungstheorien zum 11. September 2001. In diesem Zusammenhang wurde ihm mehrfach Antisemitismus vorgeworfen.
 
Unsere Aktivisten wurden bereits mehrfach von Sabiene Jahn bei Arbeitgeber aufgesucht, Ihr Privatleben soll als Diffamierung offen gelegt werden und unsere Demonstrationsreihe durch Stalking, Drohungen und sonstigen Druck eingedämmt werden.
Wir lassen es uns aber nicht nehmen! Für Hass ist kein Platz in Koblenz. Wir stellen uns entschieden gegen Sabiene Jahn und Ihre gefährliche Plattform.
 
Bröckers griff 2002 in einem Telepolis-Artikel Berichte über einen angeblichen israelischen Lauschangriff gegen die Vereinigten Staaten auf. Dieser Vorgang nähre ebenso wie die Frage Cui bono den Verdacht einer „Kosher Conspiracy“ im Zusammenhang mit den Terroranschlägen vom 11. September. Zu den Hauptverdächtigen dieses Anschlages seien nach Bröckers’ Angaben George W. Bush und Ariel Scharon zu zählen.[3] Bröckers wurde für diesen Beitrag scharf kritisiert und ihm unsaubere Recherche aufgrund des Wiedergebens von veralteten oder falschen Argumenten vorgeworfen. Der Berliner Historiker Wolfgang Wippermann sprach von „Antisemitismus pur“.[5] Der Journalist Tobias Jaecker warf Bröckers vor, antisemitische Verschwörungstheorien in der Nachfolge der Protokolle der Weisen von Zion zu stützen. Darüber hinaus stellte Jaecker fest, dass Bröckers mit dem Thema ironisch und weniger verbissen umgehe als andere Vertreter von Verschwörungstheorien, „da weiß man immer nicht so genau: Glaubt er das jetzt wirklich oder macht er sich eigentlich nur einen Spaß daraus.“
 
Im Kontext des 11. Septembers äußerte er auch verschwörungstheoretische Ansichten zum Angriff auf Pearl Harbor.
 
Quellen:
 
https://www.zvab.com/9783825879174/Antisemitische-Verschw%C3%B6rungstheorien-11-September-Tobias-3825879178/plp
 
https://www.heise.de/tp/features/Die-Kosher-Conspiracy-3424175.html
 
https://de.wikipedia.org/wiki/Mathias_Br%C3%B6ckers#cite_note-Wipp-5
 
 
Bild könnte enthalten: Text

 

Koblenz: Im Dialog – Eine antisemitische Plattform auf der auch Verschwörungtheorien verbreitet werden. Die Betreiberin Sabiene Jahn fällt in Koblenz öfter durch Ihre Verbindungen zu verurteileten Volksverhetzern und AfD-Nähe auf. Wir stellen uns gegen diese Art von Veranstaltung und stehen für ein offenes, tolerantes Koblenz in dem nicht weiter Antisemitismus, Ausländerfeindlichkeit und rechte Verschwörungtheorien verbreitet werden dürfen.

 

Einer der Organisatoren: Guido Ciburski, Mahnwache Koblenz sagt in einem Interview: „Ich bin politisch engagiert, wähle mittlerweile die AfD, früher habe ich mal grün gewählt, aber bei der AfD fühle ich mich besser aufgehoben“. https://josopon.wordpress.com/tag/guido-ciburski/

Die kleinere ist u.a. von Guido Ciburski und Frank Geppert initiert. Ciburski ist ein relativ offen rechter Aktivist aus dem Mahnwachenspektrum. Er ließ beinahe den gesamten Friedenswinter, die erste Kooperation zwischen Mahnwachen und alter Friedensbewegung, platzen, als er einen Antrag stellte, die Distanzierung vom Rassisten Jürgen Elsässer aufzuheben. Laut Beobachtern hätte der Antrag eine Mehrheit erreicht. Als Chiburski allerdings klar wurde, dass damit die Kräfte der etablierten Friedensbewegung austeigen würden, zog er seinen Antrag aber zurück.

http://friedensdemowatch.blogsport.eu/2016/10/08/oktober3/

Wir haben hier in Deutschland überhaupt keine wirkliche Meinungsfreiheit. Das Fernsehen hat die größte Marktmacht. Erinnern Sie sich, wie Kohl den Medienmogul Leo Kirch damals benutzt hat? Eine Million hat der ehemalige Bundeskanzler Kohl dem Kirch zugesteckt, damit der positiv berichtet. So ist der Kohl wieder gewählt worden. So vermengt sind Politik und Medien.“
„Diese Dinge können Sie alle im Netz nachlesen. Und noch viel mehr. Wir Bürger werden für dumm verkauft. Medien schaffen es ja sogar am Ende, den Bundespräsidenten abzuschießen. Die Macht der Medien ist unendlich und … gekauft! Und die kommt ja nicht von ungefähr, dahinter steckt die CIA, die NSA, Think Tanks…“
https://www.rhein-zeitung.de/region_artikel,-interview-mit-organisator-guido-ciburski-dahinter-steckt-die-nsa-_arid,1150619.html

Die Kulturdezernentin von Koblenz antwortete uns auf eine Anfrage zu “Koblenz: Im Dialog”
Sehr geehrter Herr/Frau ****,
vielen Dank für Ihre Mitteilung. Wir sehen unsere städtischen Museen – das Ludwig Museum und das Mittelrhein Museum mit dem Mutter-Beethoven-Museum in Ehrenbreitstein als lebendige, für Besucherinnen und Besucher bei Ausstellungen, aber auch anderen dort stattfindenden Veranstaltungen, offene Kulturräume an, die informative Begegnungen ermöglichen. Deshalb befürworten wir auch die Vermietung von Museumsgebäuden oder sich darin befindliche Räumlichkeiten als multifunktionale Nutzung. Allerdings wollen wir Kulturinstitutionen wie die Museen dem künstlerisch-kulturellen Austausch vorbehalten und nicht als Veranstaltungsräume für politische Veranstaltungen anbieten bzw. vermieten. Die Mitarbeiter im Mittelrhein Museum sind bei der von Ihnen unten erwähnten Veranstaltung „Koblenz: Im Dialog“ nicht von einer Veranstaltung mit derartigem Inhalt ausgegangen und konnten dies aufgrund des angegebenen Titels auch nicht assoziieren. Vor diesem Hintergrund fand die Vermietung an die von Ihnen benannte Person statt, die und bis dahin nicht einschlägig in der von Ihnen beschriebenen Weise bekannt war. Sie können versichert sein, dass sowohl Oberbürgermeister Herr Langner, als auch ich als Kulturdezernentin mit aller Entschiedenheit antisemitischen und/ oder nationalistischen Haltungen und Strömungen entgegentreten und uns engagiert für ein von Toleranz und liberaler Atmosphäre geprägtes Zusammenleben in unserer Stadt einsetzen. Dies kann ich in gleichem Maße für die städtischen Kultureinrichtungen bekräftigen. Wir haben, wie Sie vielleicht aus der Presse informiert sind, im Frühjahr diesen Jahres die „ Koblenzer Wochen der Demokratie“ initiiert, die wir im kommenden Jahr mit vielen aktiv mitwirkenden Akteuren fortsetzen wollen. Wir freuen uns darüber, in Ihnen offensichtlich dabei einen Unterstützer zu haben!
Bei weiteren Rückfragen wenden Sie sich gerne an uns.
PD Dr. Margit Theis-Scholz Beigeordnete Schul- und Kulturdezernentin
Willi-Hörter-Platz 2 56068 Koblenz
Telefon: 0261 129 1041 Fax: 0261 1291044 “