Freie Wähler Koblenz = AfD
AfD = Freie Wähler Koblenz

Text via Patrick Zwiernik:

Erinnert ihr euch an die rechtspopulistische Weissagung der CSU aus dem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017?

„Es wird zu wenig abgeschoben, es kommen zu viele und die bewegen sich auch noch alle frei rum“

Die Lösung? Einsperren. Natürlich müssen diese Lager auch einen passenden Namen haben. Es soll ja nur niemand auf die Idee kommen, hier wäre jemand an Integration interessiert... schwups, so waren die AnkER (Ankunft, Entscheidung, Rückführung)-Zentren geboren.

Im Koalitionsvertrag der großen Koalition wurde dieses unmenschliche Instrument des Hau-Ab-Verschlages festgeschrieben. Zum Glück hat unter anderem Rheinland-Pfalz hier nein gesagt, hier wird es solche Zentren nicht geben.

Doch siehe da, nach zwei Jahren zeigen sich mal wieder ein paar besorgte Bürger*innen, denen Schicksale der Menschen einfach egal sind und auch kein Interesse an einer gelingenden Integration haben.

Nein, es sind nicht die Nazis der AfD, von denen wir ja nichts anderes erwarten würden... die „das-muss-man-ja-noch-sagen-dürfen“ Freie Wähler Koblenz, in letzter Zeit eher auffällig für Hetze gegen Obdachlose und panischer Angst vor Koalitionen, an denen sie nicht beteiligt sind, versuchen die Mottenkiste noch mal auszukramen und diese Zentren wieder auf den Tisch zu bringen.

Es hat sich nichts daran geändert: diese Forderung ist Lebensverachtend und Unmenschlich! Die Menschen, die zu uns kommen, fliehen vor Krieg, Gewalt, Hunger! Sie haben oft grauenhafte Wege auf sich genommen, haben Dinge erlebt, die sie häufig noch ihr ganzes Leben mit sich tragen werden. So vielfältig die Gründe der Flucht sind, so unterschiedlich sind auch die Menschen, die zu uns kommen. Alle zusammen auf engstem Raum zu pferchen mindert weder den Stress, noch die Angst weiterhin auf der Flucht zu sein. Ein Zentrum, das die Rückführung im Namen trägt, schafft nicht das Gefühl des ankommens.

Koblenz ist eine weltoffene Stadt. Die letzten Jahre haben noch mal deutlich gezeigt, wir freuen uns auf unsere neuen Nachbar*innen.

Ich bitte den Rat der Stadt diesen Antrag deutlich abzulehnen. Sendet eine Botschaft aus: Die Flucht ist vorbei, ihr seid willkommen.

<3
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Erst wird das Burkiniverbot gekippt und jetzt wird es auch noch keinen weiteren Ausschuss für Sicherheit geben. Stephan Wefelscheid (FW) scheitert und verzweifelt stellvertretend für den rechts-konvervativen Flügel an einem theoretisch linken Bündnis in Koblenz.

Nachdem das Burkiniverbot der CDU Koblenz (Darf man nicht vergessen, die CDU war Mitantragssteller!) und Freien Wählern gestoppt wurde, stimmte eine linke Mehrheit (gemeinsam mit der FDP) gegen die Einrichtung eines Ausschusses "Sicherheit und Ordnung“. Dieser Ausschuss hätte keinerlei Befugnisse gehabt, den Steuerzahler nur gekostet und das alles nur um eine rechtskonservative Minderheit in der Stadt zufriedenzustellen.

Die Kriminalstatistiken in der Stadt Koblenz sind seit Jahren rückläufig, CDU, FW und AfD vertreten hier wieder nur eine "gefühlte Unsicherheit" die durch Ihre Politik überhaupt erst entstanden ist und forciert wird.

Mit diesem linken Bündnis, was es offiziell nicht gibt, wird sich in der Stadt endlich einiges bewegen und viele populistische Entscheidungen vielleicht sogar rückgängig gemacht werden. Wir freuen uns jedenfalls sehr über die Anträge wie Seebrücke Aktion Seebrücke Koblenz oder den kommenden Klimanotstand Fridays For Future - Koblenz

Über eine mögliche Koalition munkelt die Rhein-Zeitung, aber es gibt noch keine Stellungnahmen dazu. Wir hoffen jedenfalls, das die Parteien in Verhandlungen gehen, sich inhaltlich einigen und Koblenz mit einem stabilen linken Bündnis vorantreiben <3

Vielen Dank an unsere Partner und Stadtratsfraktionen für Ihre Politk und diese ersten beiden, sehr guten Entscheidungen.

SPD Koblenz
Grüne Koblenz
Die Linke Koblenz
Die PARTEI - KV Koblenz
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4 days ago

Aufstehen gegen Rassismus - Koblenz

Die Antifa hat FFF ja auch schon längst unterwandert. Endlich ist diese Info auch bei der FDP angekommen. 🧐😁Die Antifa hat FFF ja auch schon längst unterwandert. Endlich ist diese Info auch bei der FDP angekommen. ...

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5 days ago

Aufstehen gegen Rassismus - Koblenz

Wir haben ja überlegt, den Westerwälder Traumfängern keine Plattform mehr zu bieten, aber das ist dann doch zu lustig, als dass wir es einfach so stehen lassen können.

Den ganzen Abend Versteckspiel, ein Foto in ner Kneipe machen, die kein Koblenzer kennt und nochmal dicke Hose schieben. Ihr seid echt Vögel ey.

Telefonat, E-Mail und Personalausweis zum Identifizieren beim Anmelden, den Ort geheim halten, einen falschen Ort veröffentlichen:

Ihr habt euch ganz schön in die Hose gepisst. Und wenn es für euch so schwer ist, in Ruhe eine Veranstaltung in Koblenz abzuhalten, haben wir unser Ziel erreicht.

Wie wärs denn: Meldet doch mal wieder ne offizielle Veranstaltung in Koblenz an, bisher läuft das für eure große Mutter ja nicht so gut!? Und wir glauben, die JA hat sich noch gar nicht in Koblenz blicken lassen, deshalb muss es auch die Junge Alternative Westerwald leisten, die große Stadt Koblenz mit abzudecken.

Wenn ihr ne Veranstaltung hier anmeldet und euch nicht wie dreifach verurteilte Mörder durch den Hintereingang rausbringen lasst, werden wir sehen, wem die Stadt gehört.

Aber dafür reicht der Mut dann vermutlich nich, wa?Patriotischer Stammtisch in Koblenz ein voller Erfolg!

Nachdem es im Vorfeld der linksextremen Szene der Stadt nicht gelungen war, uns zu infiltrieren und unseren Veranstaltungsort herauszufinden, verbrachten wir einen störungsfreien und geselligen Abend mit 12 Heimatliebenden. Wir stellten uns nacheinander vor, diskutierten über unsere Beweggründe des politischen Engagements und über die Zukunft unserer Jugendorganisation.

Anschließend zogen wir noch am zufällig stattfindenden CSD vorbei in die Koblenzer Kneipenwelt. Amüsant dabei ist, dass die tolerante Szene der SJW dachten, wir wären gerade wegen des inszenierten, bunten Treibens in der Stadt. Sie verfolgten uns offenbar und versuchten uns ausfindig zu machen, was Postings der Bündnisse zeigen. "Nirgends sind eure Gesichter zu sehen. Dabei hat die Stadt so viele Gruppen zusammengezogen, um euch den Abend zu vermiesen. Schade!" - heißt es von "Aufstehen gegen Rassismus Koblenz. Auch wurde zur "Antifaschistischen Schnitzeljagd" aufgerufen und die Antifa Koblenz verteilt sogar Preise, würde man uns stellen. Die Rotfront dackelte uns also den ganzen Abend hinterher und wir können es nur nochmals wiedergeben:

Koblenz ist auch unsere Stadt! 😉

#koblenz #koblenzcity #antifakoblenz #ihrlappen #heimatliebe #rheinlandpfalz #wirsindfriedlich #demokratisch #rechtschaffend #deutschejugend #patrioten #westerwald #mittelrhein #jamww #jungealternative
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Liebe Junge Alternative Mittelrhein-Westerwald, lieber @Justin Cedric Salka,

dafür, dass ihr getönt habt, Koblenz sei eure Stadt, sieht man jetzt aber wenig von euch.

Weindorf, Planstübchen, Florinsmarkt, Kaiser, Handelshof, Germania....Nirgends sind eure Gesichter zu sehen. Dabei hat die Stadt so viele Gruppen zusammengezogen, um euch den Abend zu vermiesen. Schade!

Mal so en Tipp: Echte "Schängel" haben keine Angst, in Koblenz Gesicht zu zeigen. Dreifache Authentifizierung und Versteckspiel sind nicht gerade, was uns echte Koblenzer*innen auszeichnet.

Nächstes mal vielleicht mit weniger Pathos, dann wirkts nicht ganz so lächerlich.

#AlternativefürFakten
#WenigerIstMehr
#KoblenzBleibtBunt
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1 week ago

Aufstehen gegen Rassismus - Koblenz

Auch Mainz macht sich morgen auf nach Ingelheim.

#KeinBockAufNazis
#ING1708
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1 week ago

Aufstehen gegen Rassismus - Koblenz

Koblenz soll "Sicherer Hafen" werdenDie Stadtratsfraktion von Bündnis 90/die Grünen beabsichtigt, in der ersten Stadtratssitzung nach der Sommerpause im August die Ausrufung des sicheren Hafens für Koblenz gemeinsam mit der Linken Fraktion zu beantragen. Als sicherer Hafen zeigt sich die Stadt Koblenz mit Menschen auf der Flucht solidarisch, setzt sich öffentlich gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung auf dem Mittelmeer ein und erklärt sich zur Unterbringung von aus Seenot geretteten Menschen, zusätzlich zur Verteilungsquote von Schutzsuchenden, bereit.

In Deutschland gibt es derzeit 86 "sichere Häfen". In Rheinland-Pfalz, ist Koblenz nach Trier und Mainz die dritte Stadt die diesen wichtigen Schritt geht.

Die integrationspolitische Sprecherin der GRÜNEN Stadtratsfraktion Laura Martín Martorell erklärt dazu: "Seenotrettung ist alternativlos Es ist eine humanitäre und rechtliche Verpflichtung Menschenleben zu retten. Als Stadtratsfraktion sehen wir die Verantwortung uns solidarisch mit Geflüchteten zu erklären. Wir setzten uns gegen die Kriminalisierung von Seenotrettung ein. Als Kommune wollen wir dazu beitragen, geflüchteten Menschen zu helfen und ihnen deshalb bei uns in Koblenz einen sicheren Hafen bieten."

Alina Welser, Vorstandssprecherin der GRÜNEN Koblenz stellt klar: "Als Menschheit ist es unsere Aufgabe, Menschen in Not zu helfen. Das ist Grundbaustein unserer Menschlichkeit. Es ist ein gutes und starkes Zeichen für Koblenz, dass wir in Zeiten eines aufkeimenden Rechtspopulismus und rechter Hetze gegen Geflüchtete, uns als Stadt ganz klar dagegen positionieren und uns mit der Ausrufung des sicheren Hafens ganz klar zu Offenheit und Vielfalt bekennen."

Gordon Gniewosz, grünes Stadtratsmitglied ergänzt: "Seenotretter dürfen nicht kriminalisiert werden. Wir müssen aber auch Solidarität mit den Ländern wie Italien, Griechenland und Malta zeigen, wo die Geflüchteten ankommen. Hierbei können wir als Stadt helfen, indem wir entsprechend unserer Möglichkeiten Geflüchtete aufnehmen. Anders als 2015 ist die Stadt auf die Aufnahme geflüchteter Menschen vorbereitet und die wunderbaren Menschen in Koblenz, die sich bis heute ehrenamtlich für Geflüchtete engagieren und denen wir hierfür herzlich danken, sind nach wie vor bereit, zu helfen - sie erwarten von uns, dass wir dies ebenfalls tun."





Bild: Tim Lüddemann Picture from Sea-Watch rescue at Mediterranean. First on the 21th of April 2018 about 60nm from the Libyan Coast (CC BY-NC-SA 2.0).
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1 week ago

Aufstehen gegen Rassismus - Koblenz

Am Samstag in Ingelheim!

Schließt euch den Gegenprotesten an!Für den 17.08.2019 mobilisieren die Partei „Die Rechte“, die „Kameradschaft Rheinhessen“ und die „Initiative Südwest“ nach Ingelheim am Rhein.
Unter dem Motto „Mord verjährt nicht!“ findet die Demonstration am selbigen Tag statt, an welchem in den letzten 30 Jahren durch neofaschistische Gruppen zu den sogenannten „Rudolf-Hess-Gedenkmärschen“ bundesweit mobilisiert wurde.
Die Hess-Gedenkmärsche wurden in Folge des Suizides vom Faschisten und NS-Verbrecher Rudolf Heß am 17.08.1987 etabliert.
Dieser nahm sich seine Haft verbüßend das Leben, nachdem er im Zuge der Nürnberger Prozesse von den Alliierten zu lebenslanger Haft verurteilt wurde.
Bereits einen Tag nach seinem Tod fand der erste Heß-Marsch in Berlin statt, allerdings noch als Zusammenkunft weniger Neofaschisten im Vergleich zu den kommenden Demonstrationen.
In den Folgejahren übernahmen vor allem Michael Kühnen und Christian Worch die Organisation und die Heß-Märsche wurden ein fester Termin mit großem Anlauf in der Geschichte der neofaschistischen Szene der Bundesrepublik.
Diese jährliche Demonstration wurde für dieses Jahr nicht wie erwartet in Berlin angemeldet.
Stattdessen findet an dem erwarteten Datum die Demonstration unter dem genannten Motto in Ingelheim statt.
Auf der Website von „Die Rechte“ wird das Todesdatum Heß in Verbindung mit der Demonstration erwähnt.
Wir sagen: Kein Rudolf-Heß-Gedenkmarsch in Ingelheim!
Fahrt mit uns am 17.08.2019 nach Ingelheim und stellt euch den Nazis in den Weg.
Mensch trifft sich um 12:10 vor dem Hauptbahnhof Koblenz.
Wir sehen uns auf den Straßen Ingelheims!
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2 weeks ago

Aufstehen gegen Rassismus - Koblenz

Jetzt dann auch Drohungen.Jetzt dann auch Drohungen. Das "How-to-make-yourself-a-Nazi-"Kit ist damit vollständig.

Herzlichen Glückwunsch, Maternus Dötsch.
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