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Demonstration gegen Koblenz: Im Dialog am 17.12.2018

Koblenz im Dialog & Owe Schattauer – zu Gast bei (antisemitischen, prorussisch-imperialistischen) Freunden

Offener Brief an den Deutscher Kaiser Restaurant

Am 17.12.2018 wird bei Koblenz im Dialog der vermeintliche Rapper und scheinbare Friedensaktivist (Friedensextremist laut seinem Auftritt bei KenFM) Owe „C-Rebell“ Schattauer zu Gast sein.

Er wird zu „Annekdoten von Wladiwostok bis Moskau“ erzählen.

Voraussichtlich wird es dabei um Druschba gehen – eine „Friedensfahrt“, die vermeintlich nachhaltige Freundschaften schaffen soll zwischen den beiden Großmächten.

Der NDR hat dazu recherchiert und stellt ein erschütterndes Zeugnis – bei Druschba handelt es sich um eine russisch-imperialistische Propagandamaschine. Druschba liefert schöne Bilder – und Interviewpartner, die prorussische Propaganda, bspw. über die Ukrainekrise verbreiten. (https://vimeo.com/255240360)

Doch wer ist Owe Schattauer und was ist seine Intention? Sehen wir uns das im Detail an.

Schattauer ist Friedensaktivist, Bauunternehmer und Rapper.
Er spielt als „Stimme des Zorns“ außerdem gerne die bekannten Floskeln aus Reichsbürger, AfD und Aluhutszene aus: Systempresse, Mainstreammedien, Eliten.

Die gleiche Stoßrichtung hatte sein Auftritt bei Ken Jebsen. (https://www.youtube.com/watch?v=Xs6SI-Gmmsc / https://www.youtube.com/watch?v=QKnJOoRDyos)

Der Antilopengang drohte er aufgrund ihrer Kritik an Ken Jebsens Verschwörungstheorien und Antisemitismus mit Gewalt (https://www.facebook.com/…/vb.10000085236…/809153639123041/…)

Er versteift sich auf das „Amerikanische Böse“ und betreibt damit eine verkürzte Elitenkritik.
Wo er in Ansätzen zeigt, dass er Kapitalismus- und Systemkritik verstanden hat, schießt er sich dann auf das amerikanische Böse ein und verschließt die Augen vor russischen Militärinterventionen im Kaukasus, in Syrien und in der Ukraine, die unzählige Menschen das Leben gekostet haben.

Statt das System und alle Spieler auf ihrem Level der Vernichtung individueller Freiheit zu kritisieren, wird sich also auf die USA eingeschossen – was den Verbündeten bei Druschba sicher Freude bereiten dürfte. Diese Elitenkritik passt außerdem in ein antisemitisches Weltbild – dazu hat friedendemowatch recherchiert, später mehr.

Wie stark er davon finanziell und mit Kontakten, Netzwerken und Aufmerksamkeit profitiert, sieht man lediglich an seinen politischen Veranstaltungen, bei denen sich neben rechtsextrem ausgerichteten Motorradclubs auch regelmäßig Nachtwölfe die Ehre geben.
(https://dergoldenealuhut.de/…/bericht-zur-auftaktveranstal…/ )

Die Nachtwölfe, eine politische Organisation von Rockern, die Regimetreu sind und bei der Annexion der Krim aktiv beteiligt waren, gehören ebenfalls zu den Druschba-Fahrten und eskortierten beispielsweise eine Gruppe in Russland (https://vimeo.com/255240360).

Sie gründen in Deutschland vermehrt Chapter um den Einfluss Russlands in Deutschland zu erhöhen (https://www.vice.com/…/putin-biker-nachtwoelfe-gruenden-cha…).

Die Nachtwölfe waren noch vor der Annexion der Krim vor Ort und haben die russische Fahne dort aufgestellt, um die Botschaft der russischen Annexion zu verbreiten. Ein direkter Austausch mit Putins Propagandamaschinerie.

Auch Kaderov, der tschetschenische Präsident, der mit Erlässen Homosexuelle jagen lässt, wie Putin übrigens auch, ist ein Partner der Nachtwölfe. Im Video wird Schattauer Arm in Arm mit russischen Nachtwölfen gezeigt. „Owe Schattauer will noch etwas über die Nachtwölfe erzählen, das sei ja auch in den hiesigen Medien falsch dargestellt. Die Nachtwölfe wären absolut friedlich, keine Drogen, keine Gewalt nur fundamentales Christentum. Er berichtet, dass er für 3 Tage mit den Nachtwölfen auf der Krim gewesen sei.“ (http://friedensdemowatch.blogsport.eu/2016/08/ https://dergoldenealuhut.de/…/the-return-of-the-putinverst…/).

Dass diese Menschen der Druschba Bewegung nahe stehen, lässt jegliche vermeintlichen „Friedensbemühungen“ der Personen um Schattauer und seine Freunde wie Sabiene Jahn verpuffen. Hier wird russische Propaganda verbreitet.
Auch bei Druschba scheint Ken FM offen beteiligt zu sein, wie der NDR berichtet. Damit schließt sich auch der Kreis zwischen Schattauer, Jebsen und Jan.

Friedensdemo-Watch hat außerdem zu Owe Schattauers Antisemitismus recherchiert – Menschen die Holocaustleugnungen in von Schattauer administrierten Gruppen melden, droht er mit Rauswurf.

Außerdem heißt es „In einem seiner Tracks…: “Eine Spezies, niemals ausgestorben in Städten und Gemeinden. Ihr nennt sie obere 10.000, doch für mich sind sie der letzte Dreck […] Wenns nach mir geht, wären sie längst schon weg.”[8]
Auch sonst strotzt der verlinkte Song von antisemitischen Klischees:Eine weltumspannende Elite, die Geld rafft, nicht auszurotten ist, sich am Leid anderer erfreut, Politik und Medien fest in ihrer Hand hat, und ähnliches. Die Krone setzt Owe dem Ganzen mit einer ebenfalls verlinkten “Dokumentation” über die “Macht der Rothschilds” auf, die jeden Zweifel, ob Owes Track womöglich doch nicht antisemtisch intendiert sein könnte, wirksam zerstreut.[9]“
(https://www.facebook.com/…/friedenswinter-…/807586449295613/)

Antisemiten wie Ken FM und Owe Schattauer und Russischen Nationalisten und Imperialisten wie den Nachtwölfen, die Kriegspropaganda verbreiten, darf keine Bühne geboten werden. Dass die Botschaften, die sie bei Koblenz im Dialog verbreiten, keineswegs immer problematisch sind, trifft keinerlei Aussagen über die Netzwerke, die dahinter stehen. Wer offene Werbung für Druschba akzeptiert und unterstützt, sei es nur aus Profitdenken, macht sich an den toten in Syrien und der Ukraine jedoch mitschuldig.

Wir fordern den deutschen Kaiser dazu auf, die Veranstaltung abzusagen!

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Betreiberin Sabiene Jahn (Im Bild) .

 

Rechte Gelbwesten in Koblenz blockieren!

15.12.2018 – 11 Uhr Hauptbahnhof Koblenz

Die rechten Gelbwesten planen eine weitere “Revolution”, diesmal angemeldet mit Streckenverlauf und verfassungsfeindlichen Forderungen.

Weswegen sind die Gelbwesten in Deutschland /Koblenz rechts?
Dieser Protest hat nichts mehr mit den Vorkommnissen in Frankreich zu tun. Hier instrumentalisieren rechte Gruppierungen, wie die Identitäre Bewegung, NPD Funktionäre, und Merkel-muss-weg Organisatoren die Proteste in Frankreich. Mit dabei ist auch die Koblenzer Querfront und “Friedensbewegung”.

In der Organisationsgruppe “RLP Nord” befinden sich viele Rechte mit entsprechenden Profilbildern. Auch Neonazi Aktivisten wie Melanie Dittmer sind mit dabei. Der Organisator “Thomas Graf Jödicke v. Roit zu Hoya” aus Sinzig ist bekannt für seine Versuche im Rechten Spektrum bekannt zu werden. Zuletzt war er AfD Kreistagskandidat in Ahrweiler.

http://www.maz-online.de/…/Rechte-Gruppen-kapern-Gelbe-West…
http://www.fr.de/…/code-q-die-rechte-gelbwesten-revolution-…
https://www.neues-deutschland.de/…/1106817.gelbwesten-recht…

Angemeldete Strecke der Gelbwesten:
Koblenz HBF, Markenbildchenweg, Mainzerstr. , Neustadt, Schloss, Clementzplatz – Hier Auflösung, dann gemeinsamer Spaziergang unter polizeilicher Beobachtung zum Weihnachtsmarkt.

Was sind die Forderungen der Gelbwesten in Deutschland? Hier ein paar Forderungen die eindeutig Rechts und der Querfront zuzuordnen sind:
– Abschaffung des Parteiensystems
– Aktivierung und Anpassung der Verfassung
– Abschaffung von Impfungen
– Der Staat hat dem Volk Folge zu leisten
– Abschaffung von geheimen Organisationen

Würde es sich hierbei wirklich nur um die Spritpreise handeln, wäre das natürlich kein Problem.

In Koblenz ist kein Platz für Hass. Wir sind tolerant, vielfältig und bunt!

Bildergebnis für rechte gelbwesten

01.12.2018 – Neonazidemo in Koblenz – Rechtsradikale ziehen gelbe Westen über

+++ WARNUNG UND AUFRUF! BITTE WEITER VERBREITEN! +++

Am Samstag werden uns Rechtsradikale um Melanie Dittmer (Identitäre Aktion, BOGIDA, Nordland.tv – war auch in Remagen anwesend) in Koblenz besuchen. Im Rahmen der “Gelbwesten-Revolution”, einer Adaption des französischen Gelbwesten-Protests in rechtsradikaler Form, will man nicht weniger als die Deutsche Revolution.

Es wird also braun in Koblenz, das hatten wir lange nicht mehr.

Zuallererst: Passt aufeinander auf. Es gibt Gerüchte, dass großflächig Infrastruktur durch Kleingruppen von Faschos blockiert werden sollen, auch in Mainz wird wohl mobilisiert.

Bewegt euch in Gruppen durch den öffentlichen Raum und achtet auf zu schützende Räume und Personengruppen. Achtet außerdem auf verdächtige Kleingruppen und bleibt wachsam.

Lasst uns am Samstag zahlreich klarmachen, dass wir weder solche Provokationen, noch irgendwelche rechten Elendsgestalten in unserer Stadt dulden.

Das letzte Mal, als sich Faschos nach Koblenz getraut haben, erlebten Sie ihr buntes Wunder – eingekesselt vor der Herz-Jesu-Kirche und verhöhnt, beworfen, bespuckt, und dann auch noch konfrontiert von einem schwarzen Block, der es zu ihnen durch schaffte.

Dem ENF machte man mit rund 7000 Menschen ebenfalls klare Ansagen.

Koblenz ist bunt. Koblenz ist antifaschistisch. Koblenz bleibt stabil!

Wir sehen uns am Samstag auf der Straße!

https://www.facebook.com/events/2217814641789642/

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Rechtsradikale ziehen gelbe Westen über – “Ich bin ja keine gelbe Weste, aber…”
Wie es sicherlich jeder schon mitbekommen hat, wird am 1.12 mal wieder eine Revolution in Koblenz ausgerufen. Mit Aussagen wie “Wir sind nichts links, wir sind nichts rechts” versucht man rechte Forderungen der “Gelbwesten” im bürgerlichen Mantel zu decken. Etwas Recherche bringt bei dem Organisator des Spaziergangs klassische “Stoppt den Pakt!” Propagangda und weinende Kinder die vom “System” verraten wurden, zum Vorschein. Wie auch in Kandel wird die Gelbwesten-Bewegung aus Frankreich in Koblenz größtenteils von Rechten ausgerichtet. Vor kurzem hatte Neonazi-Aktivistin Melanie Dittmer zum Treffen in Koblenz aufgerufen. In der E-Mail wird versucht, es als 2 verschiedene Gruppierungen aussehen zu lassen.
Einmal die “echten” und “netten” die weder links noch rechts sind, dann die “rechten ?” überaus unpassend mit einem Fragezeichen markiert.

Einen guten Artikel über dieses Thema findet man hier:

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1106817.gelbwesten-rechtsradikale-ziehen-gelbe-westen-ueber.html?fbclid=IwAR1KjnIKF3K4hBEv4xdigAQcOo8LuMyLFNJRgb2LF_z9zMaDtT_CODF55X0

 

Demonstrationen in Remagen / Remagen nazifrei 2018

Spurensuche 17. November 2018
Am 17. November 2018 wollen zum wiederholten Male Neonazis durch Remagen ziehen. Anlass für das jährlichen Event der rechten Szene ist ein sogenannter „Trauermarsch“ im Gedenken an die Rheinwiesenlager, Kriegsgefangenen Lager nach dem Ende des Krieges. Wir das Bündnis Remagen Nazifrei wollen über die Nazis und ihre Versuche die Geschichte umzudeuten informieren.
Warum demonstrieren die Neonazis?
Als Anlass für ihre jährlichen Demonstrationen dienen den Neonazis die Rheinwiesenlager, US-Kriegsgefangenenlager. Eines davon war in Remagen vorhanden . In diesem Kriegsgefangenen, einem von 20, waren im Zeitraum von Frühjahr bis Herbst 1945 deutsche Kriegsgefangene untergebracht. In den Rheinwiesenlagern verstarben ca. 5000 bis 10000 Kriegsgefangene. Die Neonazis, die behaupten es handele sich um mehrere Millionen Opfer, nehmen dies als Anlass um diese „Opfer“ zu trauern. Die Neonazis versuchen hier bewusst das „deutsche Volk“ als Kriegsopfer darzustellen um so die Gräueltaten des Nationalsozialismus zu relativieren.
Neonazis? Hier im Hinterland?
In Remagen finden seit 2009 jährlich Aufmärsche von Neonazis zur „Erinnerung“ an die Rheinwiesenlager statt. Der Aufmarsch hat es leider auf Grund von wenig Gegenaktivitäten und einer vor Ort zeitweise starken Neonazi Struktur, dem Aktionsbüro Mittelrhein[ABM,] zum größten Neonaziaufmarsch in Rheinland-Pfalz entwickelt. Entgegen der allgemeinen Trends ist er außerdem einer der wenigen Nazi-Aufmärsche deutschlandweit der von den Teilnehmerzahlen nicht schrumpft sonder wächst. Bis 2012 wurde der Aufmarsch vom „Aktionsbüro Mittelrhein“, einem überregionalen Koordinierungs- und Organisationsbüros gewaltbereiter rechtsradikaler Kräfte, organisiert. 26 Mitglieder des Aktionsbüro wurden 2012 Angeklagt u.a. wegen tätlichen Übergriffen und weil sie „eine Revolution und die Errichtung eines Staates nach nationalsozialistischem Vorbild“ anstrebten.
Es ist also deutlich, dass es sich bei den Organisatoren um organisierte und zur Gewalt bereiten Neonazis handelt denen es sich entgegen zu stellen gilt.
Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Zombies gegen Rassismus

Oktober 31, 2018 – 5:00 pm, Koblenz

Es spukt in Dunkeldeutschland…..

Vampire werden aufgrund ihrer Herkunft diskriminiert, es gibt kein bezahlbares Blut mehr, Werwölfe können sich kein Unterschlupf mehr leisten und in manchen Regionen kann kein Zombie der Welt mehr Hirn holen …..

– Es ist Halloween in Zeiten des Rechtsrucks.

Wir vergessen die Bedürftnisse und Grundrechte jeglicher Lebewesen und driften mit dieser Einstellung immer mehr in die Normalität ab – Damit muss Schluss sein!

Zombies, Werwölfe, Vampire und andere Monster stellen sich erstmals vereint gegen Rassismus und Diskriminierung!

Am 31.10.2018, ab 17 Uhr auf dem Zentralplatz Koblenz!

Vortrag: Hintergründe zum Naziaufmarsch in Remagen

Am 26.10.2018 laden wir um 18:30 in den Circus Maximus nach Koblenz zu einem Hintergrund-Vortrag ein. Thema wird der diesjährige Naziaufmarsch in Remagen sein. Wir wolle über den Aufmarsch, seine Hintermänner und Aktionsformen sowie Termine informieren.

Des Weiteren sammeln wir Spenden für die Aktionsbündnisse der Region.

Hintergrund:
Am 17. November wollen sich – zum zehnten Mal in Folge – Nazis aus der gesamten Bundesrepublik in Remagen versammeln, um ihre besonders deutsche Variante der Geschichtsverklärung auf die Straße zu tragen. Das Bündnis „NS-Verherrlichung Stoppen!“ ruft dazu auf, nach Remagen zu kommen und den Faschist*innen einen kreativen und vielfältigen Protest entgegenzusetzen.

Wie jedes Jahr soll anhand der „Rheinwiesenlager“ der deutsche Opfermythos am Leben gehalten werden, während man Nationalsozialismus, Shoah und andere Verbrechen der Deutschen ausklammert, glorifiziert oder leugnet. Ähnlich wie bei der Bombardierung Dresdens wird von einem „Alliierten Kriegsverbrechen“ gesprochen und dabei die Schuld Deutschlands an Krieg und Holocaust relativiert.

Bis heute ist der Aufmarsch in Remagen ein wichtiges Datum für die Speerspitze der Neonaziszene in Deutschland: Alle zentralen Figuren des Aufmarsches sind seit Jahren militant aktiv und in rechtsterroristischen Kreisen bestens vernetzt. Gerade nach dem Scheitern des Prozesses gegen die Organisatoren des 2012 verbotenen „Aktionsbüro (AB) Mittelrhein“, ist die Szene wieder gestärkt.

Gleichzeitig bemüht sich die AfD, die Wehrmacht von ihren Verbrechen freizusprechen, die Soldaten des NS-Deutschlands zu Helden zu stilisierten und einen Wechsel in der „dämlichen Bewältigungspolitik“ einzufordern, womit sie die geschichtsrevisionistische Position der aufmarschierenden Nazis wieder mehrheitsfähig macht.

Aber während die Faschist*innen um ihre vermeintlichen Opfer trauern, feiern wir dieses Jahr das mit der Besetzung der Rheinwiesen verbundene Ende ihres Vernichtungsfeldzugs und machend mit lautstarker Musik ihr Trauerritual zur Farce. Mit einer vorangehenden Demonstration wollen wir unsere politische, antifaschistische Botschaft nach außen tragen.

Denn gerade jetzt, wo den deutsch-autoritäten Sehnsüchten wieder nachgekommen wird und der rechte Rand die Parlamente zurückerobert, ist es umso notwendiger zu zeigen, dass dem geschichtsverklärenden Gedankengut keine Bühne geboten werden darf!
Kommt mit uns am 17. November auf die Straße, um den Neonazis ihre Grenzen aufzuzeigen!

17. Nov 2018 | 10:30 Uhr | Bf Remagen

Weiterführende Links:
1) https://remagennazifrei.wordpress.com/
2) https://www.facebook.com/Remagen-stellt-sich-quer-134884660573128/
3) http://remagen.blogsport.de/

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Infostand – Aktivistenvortrag Sea Eye im Circus Maximus

– Die Aktion Seebrücke Koblenz hat beim Sea Watch Aktivistenvortrag einen Infostand –

Fr 28.09. Tag des Flüchtlings 2018 – Aktivisten-Vortrag von Sea-Eye e.V Ein Volunteer von Sea-Eye e.V. berichtet in Wort und Bild von seinem Einsatz vor der libyschen Küste.

Seit Jahren sterben Menschen auf der Flucht nach Europa. Menschen, wie Du und ich. Menschen, die sich nur dadurch von uns unterscheiden, dass sie nicht das Glück hatten, in einem so sicheren Land wie Deutschland geboren worden zu sein. Sie ertrinken im Mittelmeer, verbluten an den Grenzzäunen von Ceuta und Melilla, erfrieren in den Bergen zwischen Ungarn und der Ukraine. Möglicherweise werden sich in 20 Jahren Gerichte oder Historiker mit dieser dunklen Zeit beschäftigen. Und nicht nur die Politiker in Brüssel, Berlin und Paris, sondern auch wir Bürger werden uns die Frage gefallen lassen müssen, was wir damals eigentlich unternommen haben gegen die Barbarei in unser aller Namen.

Das Massensterben der Flüchtlinge an Europas Außengrenzen ist kein Unglück, sondern das direkte Ergebnis europäischer Politik. Das Grundgesetz und die europäische Grundrechts-Charta versprechen Menschen, die vor Krieg oder politischer Verfolgung fliehen, Schutz. Doch die EU-Mitgliedstaaten torpedieren dieses Recht seit Jahren. Wer in Europa Asyl beantragen will, muss zunächst europäisches Territorium erreichen. Genau das aber ist durch die europäische Abschottungspolitik beinahe unmöglich geworden. Und als wäre das nicht schon menschenverachtend genug, hindert man jetzt auch noch zivile Seenotretter daran, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren.

Wir möchten nicht tatenlos dabei zusehen, wie Menschenrechte mit den Füssen getreten werden, daher spenden wir am heutigen Tag des Flüchtlings von jedem verkauften Getränk 1,- Euro an den Sea Eye e.V.

18:00 Uhr · Eintritt frei – Spenden für Sea Eye e.V. sind gern gesehen!

 

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Thekenabend: Werde Stammtischkämpfer*in gegen Rassismus!

Bei Diskussionen mit Arbeitskolleg*innen, Gesprächen mit Verwandten oder auch beim Grillen mit Verwandten – manchmal fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern sich viele: Hätte ich bloß was gesagt, hätte ich es anders gesagt, wieso habe ich nicht daran gedacht? Wir allen kennen das, wenn wir mit rassistischen und diskriminierenden Sprüchen und Parolen konfrontiert sind.

Hier wollen wir ansetzen und Menschen in die Lage versetzen, die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin!

Dabei ist klar: Der Stammtisch ist überall: An der Kasse des Supermarktes, auf dem Spielplatz, in der Bahn oder in der Studi-Lerngruppe. Aber: Wir sind auch überall und wir können durch Widerspruch, deutliches Positionieren und engagierte Diskussionen ein Zeichen setzen, die Stimmung in unserem Umfeld beeinflussen und unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben.
Dazu wollen wir uns in Trainings mit Strategien beschäftigen, die uns ermöglichen, den rassistischen Sprüchen Paroli zu bieten. Wir wollen gängige rechte Positionen untersuchen und wir wollen gemeinsam üben, das Wort zu ergreifen, um für solidarische Alternativen zu streiten.

Der Workshop findet im Haus Metternich statt. Im Rahmen des dortigen Thekenabends können wir menschen-verachtende Parolen auseinandernehmen und ein Einmischen üben. Anschließend gibt es die Möglichkeit, mit Kaltgetränken den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

Die Teilnehmeranzahl ist beschränkt. Bitte meldet euch bei Interesse in der Jugendbegegnungsstätte im Haus Metternich an: info@haus-metternich.de

Referent_in: Trainer*in der Kampagne Aufstehen gegen Rassismus

Eine gemeinsame Veranstaltung von:
DGB Region Koblenz
Jugendbegegnungsstätte im Haus Metternich
SJD-Die Falken Koblenz
Türkische Gemeinde Rheinland-Pfalz
ver.di Mittelrhein

 

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Thekenabend: Werde Stammtischkämpfer*in gegen Rassismus!

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27 September 2018, Haus Metternich

Bei Diskussionen mit Arbeitskolleg*innen, Gesprächen mit Verwandten oder auch beim Grillen mit Verwandten – manchmal fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern sich viele: Hätte ich bloß was gesagt, hätte ich es anders gesagt, wieso habe ich nicht daran gedacht? Wir allen kennen das, wenn wir mit rassistischen und diskriminierenden Sprüchen und Parolen konfrontiert sind.

Hier wollen wir ansetzen und Menschen in die Lage versetzen, die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin!

Dabei ist klar: Der Stammtisch ist überall: An der Kasse des Supermarktes, auf dem Spielplatz, in der Bahn oder in der Studi-Lerngruppe. Aber: Wir sind auch überall und wir können durch Widerspruch, deutliches Positionieren und engagierte Diskussionen ein Zeichen setzen, die Stimmung in unserem Umfeld beeinflussen und unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben.
Dazu wollen wir uns in Trainings mit Strategien beschäftigen, die uns ermöglichen, den rassistischen Sprüchen Paroli zu bieten. Wir wollen gängige rechte Positionen untersuchen und wir wollen gemeinsam üben, das Wort zu ergreifen, um für solidarische Alternativen zu streiten.

Der Workshop findet im Haus Metternich statt. Im Rahmen des dortigen Thekenabends können wir menschen-verachtende Parolen auseinandernehmen und ein Einmischen üben. Anschließend gibt es die Möglichkeit, mit Kaltgetränken den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

Die Teilnehmeranzahl ist beschränkt. Bitte meldet euch bei Interesse in der Jugendbegegnungsstätte im Haus Metternich an: info@haus-metternich.de

Referent_in: Trainer*in der Kampagne Aufstehen gegen Rassismus

Eine gemeinsame Veranstaltung von:
DGB Region Koblenz
Jugendbegegnungsstätte im Haus Metternich
SJD-Die Falken Koblenz
Türkische Gemeinde Rheinland-Pfalz
ver.di Mittelrhein

 

FB Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/2090691637852530/

 

MarchAgainstRacism am 17 März 2018

Liebe Unterstützer*innen,

Am Samstag ist es so weit: mit einem europäischen Aktionstag protestieren wir in 17 Ländern gegen Rassismus und den Aufschwung extrem rechter Parteien. In vielen europäischen Ländern und darüber hinaus beteiligen sich Menschen am #MarchAgainstRacism. Aufstehen gegen Rassismus ist mit rund 25 Aktionen und Demonstrationen bundesweit dabei.
In dieser E-Mail findest du Informationen zu den Aktivitäten in deiner Nähe und wie du dich am Aktionstag beteiligen kannst. Zusammen sagen wir:
Schluss mit der Stigmatisierung von Minderheiten – Stoppt Antisemitismus und Islamfeindlichkeit – Refugees Welcome!

>>>>> AKTIONEN IN DEINER NÄHE! <<<<<

Zum MarchAgainstRacism und im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus sind Proteste, Veranstaltungen und Aktionen in rund 25 Orten geplant:
Aalen, Bad Oldesloe, Bensheim, Berlin, Bremen, Chemnitz, Frankenberg, Frankfurt, Freiburg, Fulda, Gießen, Hamburg, Heidelberg, Heidenheim, Kamp-Lintfort, Karlsruhe, Landau-Südpfalz, Leipzig, Lohr am Main, Lüneburg, Mannheim, München, Odenwald, Offenbach, Osnabrück, Rodgau-Jügesheim, Villingen-Schwenningen, Waldshut-Tiengen, Worms, Wuppertal und weitere.

Komm vorbei und mach mit: Gemeinsam werden wir dem rechten Hass unsere Solidarität entgegen setzen! 

Gleichzeitig protestieren wir mit Antirassist*innen in Australien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, Spanien, Südkorea, Tschechien, Türkei, Ungarn und den USA.

Du möchtest auch noch schnell einen Infostand, eine Fotoaktion oder Kundgebung organisieren? Schick uns Ort und Zeit, damit wir sie auf der Karte verlinken können an: mitmachen@aufstehen-gegen-rassismus.de