Monatsarchiv: November 2018

01.12.2018 – Neonazidemo in Koblenz – Rechtsradikale ziehen gelbe Westen über

+++ WARNUNG UND AUFRUF! BITTE WEITER VERBREITEN! +++

Am Samstag werden uns Rechtsradikale um Melanie Dittmer (Identitäre Aktion, BOGIDA, Nordland.tv – war auch in Remagen anwesend) in Koblenz besuchen. Im Rahmen der “Gelbwesten-Revolution”, einer Adaption des französischen Gelbwesten-Protests in rechtsradikaler Form, will man nicht weniger als die Deutsche Revolution.

Es wird also braun in Koblenz, das hatten wir lange nicht mehr.

Zuallererst: Passt aufeinander auf. Es gibt Gerüchte, dass großflächig Infrastruktur durch Kleingruppen von Faschos blockiert werden sollen, auch in Mainz wird wohl mobilisiert.

Bewegt euch in Gruppen durch den öffentlichen Raum und achtet auf zu schützende Räume und Personengruppen. Achtet außerdem auf verdächtige Kleingruppen und bleibt wachsam.

Lasst uns am Samstag zahlreich klarmachen, dass wir weder solche Provokationen, noch irgendwelche rechten Elendsgestalten in unserer Stadt dulden.

Das letzte Mal, als sich Faschos nach Koblenz getraut haben, erlebten Sie ihr buntes Wunder – eingekesselt vor der Herz-Jesu-Kirche und verhöhnt, beworfen, bespuckt, und dann auch noch konfrontiert von einem schwarzen Block, der es zu ihnen durch schaffte.

Dem ENF machte man mit rund 7000 Menschen ebenfalls klare Ansagen.

Koblenz ist bunt. Koblenz ist antifaschistisch. Koblenz bleibt stabil!

Wir sehen uns am Samstag auf der Straße!

https://www.facebook.com/events/2217814641789642/

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Rechtsradikale ziehen gelbe Westen über – “Ich bin ja keine gelbe Weste, aber…”
Wie es sicherlich jeder schon mitbekommen hat, wird am 1.12 mal wieder eine Revolution in Koblenz ausgerufen. Mit Aussagen wie “Wir sind nichts links, wir sind nichts rechts” versucht man rechte Forderungen der “Gelbwesten” im bürgerlichen Mantel zu decken. Etwas Recherche bringt bei dem Organisator des Spaziergangs klassische “Stoppt den Pakt!” Propagangda und weinende Kinder die vom “System” verraten wurden, zum Vorschein. Wie auch in Kandel wird die Gelbwesten-Bewegung aus Frankreich in Koblenz größtenteils von Rechten ausgerichtet. Vor kurzem hatte Neonazi-Aktivistin Melanie Dittmer zum Treffen in Koblenz aufgerufen. In der E-Mail wird versucht, es als 2 verschiedene Gruppierungen aussehen zu lassen.
Einmal die “echten” und “netten” die weder links noch rechts sind, dann die “rechten ?” überaus unpassend mit einem Fragezeichen markiert.

Einen guten Artikel über dieses Thema findet man hier:

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1106817.gelbwesten-rechtsradikale-ziehen-gelbe-westen-ueber.html?fbclid=IwAR1KjnIKF3K4hBEv4xdigAQcOo8LuMyLFNJRgb2LF_z9zMaDtT_CODF55X0

 

Demonstrationen in Remagen / Remagen nazifrei 2018

Spurensuche 17. November 2018
Am 17. November 2018 wollen zum wiederholten Male Neonazis durch Remagen ziehen. Anlass für das jährlichen Event der rechten Szene ist ein sogenannter „Trauermarsch“ im Gedenken an die Rheinwiesenlager, Kriegsgefangenen Lager nach dem Ende des Krieges. Wir das Bündnis Remagen Nazifrei wollen über die Nazis und ihre Versuche die Geschichte umzudeuten informieren.
Warum demonstrieren die Neonazis?
Als Anlass für ihre jährlichen Demonstrationen dienen den Neonazis die Rheinwiesenlager, US-Kriegsgefangenenlager. Eines davon war in Remagen vorhanden . In diesem Kriegsgefangenen, einem von 20, waren im Zeitraum von Frühjahr bis Herbst 1945 deutsche Kriegsgefangene untergebracht. In den Rheinwiesenlagern verstarben ca. 5000 bis 10000 Kriegsgefangene. Die Neonazis, die behaupten es handele sich um mehrere Millionen Opfer, nehmen dies als Anlass um diese „Opfer“ zu trauern. Die Neonazis versuchen hier bewusst das „deutsche Volk“ als Kriegsopfer darzustellen um so die Gräueltaten des Nationalsozialismus zu relativieren.
Neonazis? Hier im Hinterland?
In Remagen finden seit 2009 jährlich Aufmärsche von Neonazis zur „Erinnerung“ an die Rheinwiesenlager statt. Der Aufmarsch hat es leider auf Grund von wenig Gegenaktivitäten und einer vor Ort zeitweise starken Neonazi Struktur, dem Aktionsbüro Mittelrhein[ABM,] zum größten Neonaziaufmarsch in Rheinland-Pfalz entwickelt. Entgegen der allgemeinen Trends ist er außerdem einer der wenigen Nazi-Aufmärsche deutschlandweit der von den Teilnehmerzahlen nicht schrumpft sonder wächst. Bis 2012 wurde der Aufmarsch vom „Aktionsbüro Mittelrhein“, einem überregionalen Koordinierungs- und Organisationsbüros gewaltbereiter rechtsradikaler Kräfte, organisiert. 26 Mitglieder des Aktionsbüro wurden 2012 Angeklagt u.a. wegen tätlichen Übergriffen und weil sie „eine Revolution und die Errichtung eines Staates nach nationalsozialistischem Vorbild“ anstrebten.
Es ist also deutlich, dass es sich bei den Organisatoren um organisierte und zur Gewalt bereiten Neonazis handelt denen es sich entgegen zu stellen gilt.
Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Aufruf zur Demonstration gegen die AfD in Lahnstein!

Am 7.11.18 gibt sich die Afd Rhein-Lahn in Lahnstein den Ehrenrassimus. MdL Heribert Friedmann, seines Zeichens Polizeihauptmeister, hält im “Gasthaus zum Schwanen” einen klassisch völkischen Vortrag mit anschließender Diskussion.

Die PARTEI stellt klar: Lahnstein bleibt bunt und tolerant!

Deswegen rufen wir zur Demonstration auf und informieren anschließend über die menschenverachtenden Inhalte der rassistischen AfD an einer Mahnwache!

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