Monatsarchiv: Oktober 2018

Zombies gegen Rassismus

Oktober 31, 2018 – 5:00 pm, Koblenz

Es spukt in Dunkeldeutschland…..

Vampire werden aufgrund ihrer Herkunft diskriminiert, es gibt kein bezahlbares Blut mehr, Werwölfe können sich kein Unterschlupf mehr leisten und in manchen Regionen kann kein Zombie der Welt mehr Hirn holen …..

– Es ist Halloween in Zeiten des Rechtsrucks.

Wir vergessen die Bedürftnisse und Grundrechte jeglicher Lebewesen und driften mit dieser Einstellung immer mehr in die Normalität ab – Damit muss Schluss sein!

Zombies, Werwölfe, Vampire und andere Monster stellen sich erstmals vereint gegen Rassismus und Diskriminierung!

Am 31.10.2018, ab 17 Uhr auf dem Zentralplatz Koblenz!

13.10. #unteilbar Berlin – Demoblock von Aufstehen gegen Rassismus – Sei dabei! 📢

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Menschenmasse und im Freien

Liebe Unterstützer*innen von Aufstehen gegen Rassismus,

auch von Aufstehen gegen Rassismus (AgR) sind wir am kommenden Samstag, den 13. Oktober in Berlin dabei bei #unteilbar, der bundesweiten Großdemonstration in Berlin unter dem Motto “Solidarität statt Ausgrenzung – Für eine offene und freie Gesellschaft”. Sei herzlich eingeladen, dich an unserem Demoblock zu beteiligen. Treffpunkt ist um 12 Uhr an der Ecke Alexanderstraße / Otto-Braun-Straße (S/U Alexanderplatz).

Von der Demonstration soll ein weiteres starkes Signal in diesem ‘Herbst der Solidarität’ gegen Rassismus und Ausgrenzung, für eine offene Gesellschaft und ein solidarisches Miteinander ausgehen. Mit unserem AgR-Block, einem eigenem Lautsprecherwagen, Musik, Redebeiträgen, Slogans, Poetry etc. werden den ersten Teil der Demo mit gestalten. Bereits zugesagt haben unter anderem:

• Cornelia Kerth (VVN-BdA)
• Iman Andrea Reiman (Deutschsprachiger Muslimkreis)
• Judith Amler (Attac)
• Katja Kipping (MdB DIE LINKE)
• Canan Bayram (MdB Bündnis 90/ Die Grünen)
• Cansel Kiziltepe (MdB SPD)
• Gabi Engelhardt (AgR Chemnitz)
• Miriam Rürup (Direktorin des Instituts für die Geschichte der Juden in Hamburg)
• Lara Kannapel (Jusos) und die Poetry Slammerin Yasmin Poesy.

Gemeinsam wollen wir andere Teilnehmer*innen über unser bundesweites Bündnis Aufstehen gegen Rassismus, die Stammtischkämpfer*innen-Ausbildungen und unsere Kampagne gegen rechte Hetze und insbesondere gegen die AfD zu informieren. Wir freuen uns auf deine Unterstützung! Denn je mehr wir sind, desto mehr Menschen können wir während der Demo in unserem Block sowie am Infostand während der Abschlusskundgebung mit unseren Flugblättern, Aufklebern, Plakaten, Buttons etc. erreichen
Lade gern auch deine Freund*innen, Bekannten und Mitstreiter*innen zu unserem Block ein, z.B. mithilfe dieser Facebook-Veranstaltung >>
Wenn du beim Block und/ oder am Stand mithelfen möchtest, komm vorbei:

• Treffpunkt für unseren Block ist ab 12 Uhr an der Ecke Alexanderstraße/ Otto-Braun-Straße (S/U Alexanderplatz) – der AgR-Lautsprecherwagen sollte nicht zu übersehen sein (wir sind unter den ersten drei Lautis).


• Während der Abschlusskundgebung treffen wir uns am AgR-Infostand (ab 15 Uhr in der Straße des 17. Juni).


Wenn du Fragen oder Anregungen hast, melde dich gern bei mitmachen@aufstehen-gegen-rassismus.de oder ruf uns an unter 01748 – 673870.

Viele herzliche Grüße und voller Vorfreude auf eine fantastische Demo,

Euer Team von Aufstehen gegen Rassismus

Vortrag: Hintergründe zum Naziaufmarsch in Remagen

Am 26.10.2018 laden wir um 18:30 in den Circus Maximus nach Koblenz zu einem Hintergrund-Vortrag ein. Thema wird der diesjährige Naziaufmarsch in Remagen sein. Wir wolle über den Aufmarsch, seine Hintermänner und Aktionsformen sowie Termine informieren.

Des Weiteren sammeln wir Spenden für die Aktionsbündnisse der Region.

Hintergrund:
Am 17. November wollen sich – zum zehnten Mal in Folge – Nazis aus der gesamten Bundesrepublik in Remagen versammeln, um ihre besonders deutsche Variante der Geschichtsverklärung auf die Straße zu tragen. Das Bündnis „NS-Verherrlichung Stoppen!“ ruft dazu auf, nach Remagen zu kommen und den Faschist*innen einen kreativen und vielfältigen Protest entgegenzusetzen.

Wie jedes Jahr soll anhand der „Rheinwiesenlager“ der deutsche Opfermythos am Leben gehalten werden, während man Nationalsozialismus, Shoah und andere Verbrechen der Deutschen ausklammert, glorifiziert oder leugnet. Ähnlich wie bei der Bombardierung Dresdens wird von einem „Alliierten Kriegsverbrechen“ gesprochen und dabei die Schuld Deutschlands an Krieg und Holocaust relativiert.

Bis heute ist der Aufmarsch in Remagen ein wichtiges Datum für die Speerspitze der Neonaziszene in Deutschland: Alle zentralen Figuren des Aufmarsches sind seit Jahren militant aktiv und in rechtsterroristischen Kreisen bestens vernetzt. Gerade nach dem Scheitern des Prozesses gegen die Organisatoren des 2012 verbotenen „Aktionsbüro (AB) Mittelrhein“, ist die Szene wieder gestärkt.

Gleichzeitig bemüht sich die AfD, die Wehrmacht von ihren Verbrechen freizusprechen, die Soldaten des NS-Deutschlands zu Helden zu stilisierten und einen Wechsel in der „dämlichen Bewältigungspolitik“ einzufordern, womit sie die geschichtsrevisionistische Position der aufmarschierenden Nazis wieder mehrheitsfähig macht.

Aber während die Faschist*innen um ihre vermeintlichen Opfer trauern, feiern wir dieses Jahr das mit der Besetzung der Rheinwiesen verbundene Ende ihres Vernichtungsfeldzugs und machend mit lautstarker Musik ihr Trauerritual zur Farce. Mit einer vorangehenden Demonstration wollen wir unsere politische, antifaschistische Botschaft nach außen tragen.

Denn gerade jetzt, wo den deutsch-autoritäten Sehnsüchten wieder nachgekommen wird und der rechte Rand die Parlamente zurückerobert, ist es umso notwendiger zu zeigen, dass dem geschichtsverklärenden Gedankengut keine Bühne geboten werden darf!
Kommt mit uns am 17. November auf die Straße, um den Neonazis ihre Grenzen aufzuzeigen!

17. Nov 2018 | 10:30 Uhr | Bf Remagen

Weiterführende Links:
1) https://remagennazifrei.wordpress.com/
2) https://www.facebook.com/Remagen-stellt-sich-quer-134884660573128/
3) http://remagen.blogsport.de/

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