Fest der Menschlichkeit und Vielfalt

Die AfD wollte wieder die Rhein-Mosel-Halle für eine Veranstaltung mieten. Termin: ausgerechnet das Wochenende von Rhein in Flammen!
Aus Angst vor möglichem Protest vor der Rhein-Mosel-Halle (im Januar waren wir über 5.000 !!!) wollen sie jetzt in das Forum Confluentes ausweichen.

Doch auch dort werden wir ein Zeichen setzen:

Gemeinsam mit vielen Menschen, initiiert von Menschen aus der Koblenzer Queer-Community, wollen wir vor dem Forum ein Fest der Menschlichkeit und Vielfalt feiern!

Wir lassen nicht zu, dass hier versucht wird, Menschen gegeneinander aufzuhetzen!

Koblenz bleibt bunt und feiert ein Fest der Menschlichkeit und Vielfalt!

Aktuelle Infos werden hier veröffentlicht.

Freitag, 11. August 18:30 – 22:00,Forum Confluentes Zentralplatz, 56068 Koblenz

Bild könnte enthalten: 7 Personen, Personen, die stehen, Menschenmasse und im Freien

 

„Das wird man doch mal sagen dürfen…“?

Du hast in der Bahn einen rassistischen Spruch gehört, wolltest etwas entgegnen, hast dich aber nicht getraut? In deinem Umfeld hörst du Sprüche wie „In manchen Punkten hat die AfD ja doch recht“ oder “Stimmt doch, es sind doch wirklich langsam zu viele Ausländer in Deutschland”? Wir alle kennen das: es fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Sei es in der Diskussion mit dem Arbeitskolleg*innen, bei der Familienfeier oder beim Grillen mit dem Sportverein. Später ärgern wir uns, denken, da hätten wir gerne den Mund aufgemacht, widersprochen, die rechten Parolen nicht einfach so stehen lassen.

Du willst wissen, wie du rechten Parolen etwas entgegnen kannst? -> Dann werde „Stammtischkämpfer*in“!

In den Situation, die uns sprachlos machen, wollen wir ansetzen und Menschen in die Lage versetzen, die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: das nehmen wir nicht länger hin! Der Stammtisch ist überall: an der Kasse des Supermarktes, am Arbeitsplatz, in der Mensa, auf dem Spielplatz oder in der Bahn. Aber: wir sind auch überall und wir können durch Widerspruch und deutliches Positionieren die Stimmung in unserem Umfeld beeinflussen und unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben.

In den Stammtischkämpfer*innen-Seminaren beschäftigen wir uns mit Strategien, die uns ermöglichen, rassistischen Vorurteilen Paroli zu bieten. Wir wollen gängige rechte Positionen untersuchen und wir wollen gemeinsam üben, das Wort zu ergreifen und für solidarische Alternativen zu streiten statt für Ausgrenzung und Rassismus.

Es stehen insgesamt 12 Plätze zur Verfügung. Die Vergabe erfolgt nach Anmeldungseingang.
Sollte es mehr Interessent*innen geben werden wir weitere Termine anbieten.
Eine verbindliche Anmeldung (mit Klarname und Telefon) ist erforderlich unter koblenz@dgb.de

Das Seminar findet in Zusammenarbeit mit DGB und AStA Universität Koblenz, Referat für politische Bildung statt.

Samstag, 24 Juni Haus Metternich ab 11 Uhr!

Die #AfD hat ihre Wahlkampagne präsentiert…..

Die #AfD hat ihre Wahlkampagne präsentiert und den Grund für ihr schlechtes Image festgestellt: Die andauernde Brandmarkung als rassistische Partei mit Naziflügel, für die es keinen Platz gibt. Danke für die Anerkennung, aber wir haben doch gerade erst angefangen!

http://www.stern.de/politik/deutschland/afd-wahlkampagne-entzweit-die-partei-7483008.html

Bild könnte enthalten: Text

Reorganisation AGR Koblenz!

Das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus – Koblenz“ organisiert sich neu! Wir suchen engagierte Mitstreiter für den täglich Kampf gegen Rassismus, Populismus und die AfD. Interesse? E-Mail an info@agr-koblenz.de

Der Termin zum Orga-Treff wird demnächst bekannt gegeben.

Offener Brief an die Organisator*innen: Einladung des rechtsextremen Robin Classen zur Podiumsdiskussion der JUFO im Görres-Gymnasium Koblenz

Offener Brief an die Organisator*innen: Einladung des rechtsextremen
Robin Classen zur Podiumsdiskussion der JUFO im Görres-Gymnasium Koblenz

Koblenz, 14.02.2017

Die Einladung des rechtsextremen Jungpolitikers Robin Classen scheint
von der Stadtgemeinschaft als sehr unproblematisch durchgewunken zu
werden.
Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, als Antifa Koblenz
offenzulegen, mit wem man sich dort eigentlich einlässt.
Zuerst einmal möchten wir auf die politische Einstellung Robin
Classens aufmerksam machen. Er ist nicht nur als stellv.
Kreisvorsitzender für die AfD aktiv, sondern verdingt sich als
Schreiberling neurechter Hetzmedien.
Er schreibt für die blaue Narzisse [1], die eindeutig dem rechten
Spektrum zuzuordnen ist, politische Aufrufe mit NPD und PI-News teilt [2] und zum Aufstand echter deutscher Christ*innen aufruft [3].
Außerdem schreibt er für Blasting-News, einem Portal das gerne für
Fake-News und Hetznachrichten genutzt wird, da es durch die „Crowd“
reguliert wird, sprich, die eigenen Leser*innen.
Wie Screenshots von seinem Facebook-Profil zeigen, nutzt er Ereignisse
der Region, packt sie in reißerische Titel auf das Portal „Blasting
News“ und verunsichert mit diesen „professionell“ wirkenden Artikeln
seine Facebook-Anhängerschaft. Dabei wird von bürgerkriegsähnlichen
Zuständen in Limburg schwadroniert [4].
Er hetzt gegen Geflüchtete, steht auf den Brexit, verunsichert seine
Wählerschaft, um mit ihrer Angst zu Macht zu gelangen.
Interessant sind auch die Schwerpunkte seiner Gruppenlikes bei
Facebook, die einer Recherchegruppe in die Hände fielen [4].
Er unterstützt offen den rechtsradikalen Holocaust-Schmäher Björn
Höcke und rief vor 2 Stunden auf seinem Profil zu dessen Deckung auf [5].
Des Weiteren bezeichnet er das drastische Urteil der Richter*innen im letzten Verbotsverfahren gegen die NPD als „verheerendes Signal an
alle Patriot*innen“ [6] und argumentiert sehr offen, dass die drastischen
Worte der Richter rechtsradikale Politik damit als
verfassungsfeindlich einstufen würden. Ihm missfällt das offensichtlich.
Er ist außerdem eng vernetzt mit PEGIDA-Kreisen, so bspw. der PEGIDA Wien [7].
Alles in allem ist Robin Classen also ein sehr offen agierender, rechter Hetzer, der die Bühne an einem deutschen Gymnasium für seine demokratiefeindliche Hetze gegenüber Minderheiten nutzen wird und ggf. noch die Gefahr, die für die verfassungsrechtliche Ordnung der BRD
durch Parteien wie die NPD besteht, relativiert und verharmlost. Einer
solchen Person darf keine Bühne geboten werden.

Wir fordern daher die verantwortlichen Organisator*innen dazu auf, die Veranstaltung mit Classen abzusagen, oder diesen auszuladen.
Wer rechten Hetzern eine Bühne bietet, macht sich mitschuldig. Mit diesen Personen ist keine sachliche Diskussion möglich, die die Grundpfeiler der Demokratie nicht antastet.

[1]http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2010/01/14/wie-eine-neu-rechte-zeitschrift-junge-autoren-linkt_2280
[2]http://www.netz-gegen-nazis.de/lexikon/blaue-narzisse
[3]http://www.ezw-berlin.de/html/15_8223.php
[4]https://archive.is/PNnlr
[5]https://www.facebook.com/search/100001705831228/stories-by
[6]http://www.blauenarzisse.de/npd-urteil-ein-verheerendes-signal-an-alle-patrioten/
[7]https://igstoppmissbrauch.wordpress.com/2016/08/22/rechtsextremer-afdler-robin-classen-schreibt-fuer-die-hessen-depesche/

Unsere Alternative heißt Solidarität

1123

Am 3.9.: Aufstehen gegen Rassismus!
Berlin braucht keine AfD!

Unsere Alternative heißt Solidarität

 

Am Samstag, den 3.9., wollen wir ein Zeichen setzen. Ein Zeichen gegen Rassismus und für eine solidarische Gesellschaft.

Seit Monaten vergiftet die AfD den öffentlichen Diskurs in Deutschland mit rechter Hetze und populistisch rückwärtsgewandten Parolen. Nun, kurz vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, geht sie damit weiter auf Stimmenfang und prägt zunehmend das Straßenbild. Nach aktuellen Umfragen steht die AfD bei erschreckenden 15%. Damit würden zahlreiche RassistInnen und NeofaschistInnen ins Abegeordnetenhaus einziehen.

Dagegen stehen wir auf und ziehen mit einem großen bunten Zug durch Berlin, um damit die rote Linie gegen Rassismus und rechte Hetze der AfD zu ziehen. Wir zeigen, dass wir viele sind, die eine vielstimmige und offene Gesellschaft wollen! Unsere Alternative heißt Solidarität!

Den Aufruf zur Demo und weitere Infos zum Bündnis Aufstehen gegen Rassismus findet ihr hier:

https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/

Bitte teilt unsere Facebook-Veranstaltung und ladet eure Freundinnen und Freunde ein:
https://www.facebook.com/events/1057335794374686/
Ablauf der Demonstration:

14 Uhr Auftaktkundgebung am Adenauerplatz

15 Uhr Start der Demo, vorbei an Orten des Geschehens

  • der Bibliothek des Konservativismus – der Denkschmiede der neuen Rechten
  • dem Denkmal der Opfer des Faschismus
  • der AfD Zentrale

16:30 Uhr Abschlusskundgebung und Konzert auf dem Lützowplatz.
Mit Redebeiträgen von
Aiman Mazyeck / Zentralrat der Muslime
Diana Henniges / Moabit hilft!
tba / ver.di
Michelle Starck / Bündnis sexuelle Selbstbestimmung
Katja Kajikhina / welcome2stay
Hannah Eberle / blockupy
tba / Berlin braucht uns – Aidshilfe
Clara Hermann / Bündnis 90 / Die Grünen
Elke Breitenbach / Die Linke
Susanne Ketschun / SPD
Thomas Eberhardt-Köster / attac
Cornelia Kerth / VVN-BdA
Michael Müller / Naturfreunde
Kultur- und Musikprogramm mit
i,slam mit Youssef Adlah
Elliver / katerblau
Idil Baydar als Jilet Ayse
Form
Filou (Berlin Boom Orchestra) 
Tanga Elektra

Kick-Off Veranstaltung

Seit den Kommunalwahlen im März stehen wir, das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus – Koblenz“, bereits mit euch zusammen gegen den Rassismus in unserer Region und weltweit auf. Deshalb ist es langsam an der Zeit, dass wir uns, aber auch die regionalen Bedrohungen, die unser Handeln erfordern, einmal vorstellen.

Stegemannstraße 30, 56068 Koblenz

http://www.circus-maximus.org/wp-content/uploads/2016/01/circus-maximus-logo.png

Weiterlesen

Faschismus geschlossen entgegentreten!

Pressemeldung „Faschismus geschlossen entgegentreten – Solidaritätskundgebung mit den durch die AKP Verfolgten und den Opfern von Terror und Amok sowie der im Folgenden Stigmatisierten“ am 28.07.2016

Aufgrund der aktuellen Ereignisse in der Türkei lud das Bündnis unter Führung von Azadiya Kurdistan Koblenz zu einer Solidaritätskundgebung.

Weiterlesen

Save Aleppo

Pressemeldung über Veranstaltung am 07.05.2016 auf dem Jesuitenplatz ab 13:00 Uhr
Sergej Klein – Refugees Solidarity Koblenz

Das syrische Haus in Koblenz, eine Organisation syrischer Flüchtlinge zur Verbesserung der Zustände in ihrer neuen und ihrer alten Heimat, lud am 07.05.2016 gemeinsam mit dem Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus Koblenz“ zu einer Kundgebung bezüglich der neuesten Ereignisse in Syrien und den Bombardements der Zivilbevölkerung. Vor allem aber wollte man damit den Fokus auf die Gräueltaten des Assad-Regimes richten. (…)

Weiterlesen

Aufstehen gegen Rassismus!

Fast täglich greifen Rassisten und Rassistinnen Flüchtlingsheime an, islamfeindliche Übergriffe nehmen zu. Erschreckend viele Menschen nehmen an fremdenfeindlichen und rassistischen Demonstrationen teil. Pegida hetzt gegen Geflüchtete und Muslime und Musliminnen.
Währenddessen wird die „Alternative für Deutschland“ (AfD) zunehmend zum Sammelbecken für Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. An vielen Orten ist die AfD Zentrum der extremen Rechten geworden. Abgeordnete der AfD verbreiten Nazi-Parolen und hetzen gegen Andersdenkende. Die AfD ist zu einer ernsthaften Gefahr geworden, für all jene, die nicht in ihr rechtes Weltbild passen.
Rahmen
Wir wollen dem ein Ende machen. Wir greifen ein, wenn Rassistinnen und Rassisten Menschen in unserer Mitte attackieren. Menschenverachtender Stimmungsmache gegen Geflüch tete, Musliminnen und Muslime, Roma und Romnija, Sinti und Sintiza, Jüdinnen und Juden treten wir entgegen. Wir wehren uns gegen Mordanschläge und Pogrome gegen Geflüchtete. Mit Aufforderungen wie zum Schusswaffengebrauch gegen Geflüchtete an der Grenze wird die AfD zum Stichwortgeber für solche Übergriffe.
Wir sind viele. Wir heißen Geflüchtete willkommen. Wir stehen auf gegen den Rassismus von Pegida, AfD, NPD & Co. Wir erheben unsere Stimmen, um in die gesellschaftlichen Debatten einzugreifen, gegen rechten Populismus.
Wir wenden uns gegen Obergrenzen und Grenzschließungen, die Wasser auf den Mühlen der Rassistinnen und Rassisten wären. Wir stehen für eine offene und gerechte Gesellschaft. Wir lassen nicht zu, dass Menschen gegeneinander ausgespielt werden. Wir wollen Solidarität, Zusammenhalt und ein besseres Leben für alle!
soli2
Wir werden weiterhin Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen. Asyl ist Menschenrecht. Wir wollen verhindern, dass Rassistinnen und Rassisten Raum für ihre Hetze bekommen.
Wir werden uns stark machen für gleiche politische und soziale Rechte
für alle Menschen. Wir werden uns der AfD überall entgegenstellen, ob auf der Straße oder in den Parlamenten.
wie
Wie befürchtet zog die AfD – mit teilweise zweistelligen Ergebnissen – in die Landtage Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ein und gab damit den Anstoß für eine Rechtsverschiebung in Deutschland. Wir wollen diese drohende Entwicklung nicht hinnehmen. Wir wollen mit unserer bundesweiten Initiative erreichen, dass die Landtagswahlen zu einem Weckruf für eine Gegenbewegung gegen die drohende Rechtsentwicklung werden.
Unser Ziel ist eine breite Gegenbewegung in der Gesellschaft anzustoßen.
Als ersten Schritt haben wir ein breites Spektrum von prominenten Einzelpersonen, VertreterInnen der Zivilgesellschaft und vielen kleinen und großen Organisationen zusammengebracht und einen übergreifenden Aufruf-Entwurf erarbeitet.
Der Aufruf, den wir direkt nach den Landtagswahlen veröffentlich haben, wurde innerhalb des ersten Wochenendes 10.000 mal unterzeichnet! Als nächste Verabredung haben wir eine
bundesweite Aktionskonferenz für den 23./24.April 2017
in Frankfurt a. Main geplant, um das Bündnis gemeinsam mit vielen AktivistInnen und allen interessierten Organisationen zu gründen.
Auf dieser Konferenz sollen die nächsten Schritte besprochen werden. Uns schwebt eine bundesweite Aufklärungskampagne gegen Rassismus und die AfD vor, die wir mit lokalen Aktionen verknüpfen wollen. Auch Vorschläge wie eine mögliche bundesweite Mobilisierung gegen den Bundesparteitag der AfD oder größere Kulturevents (Konzerte etc.) sollen bei der Konferenz diskutiert werden. Wir wollen versuchen in allen gesellschaftlichen Bereichen klare Kante zu zeigen gegen Rassismus und rechte Hetze.
Wir würden uns freuen auch gemeinsam mit den vielen Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichnern über weitere gemeinsame Aktivitäten zu sprechen (bei der
Konferenz oder auch zu einem anderen Zeitpunkt).
Mehr Infos gibt‘s auf: https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/