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Aktionsanleitung

Die AfD ist eine rassistische, frauenfeindliche und undemokratische Partei. Mit ihr ziehen Rassist*innen und Neonazis in die deutschen Parlamente ein. Wir sind Viele, die nicht zulassen wollen, dass sich die AfD im Parteienspektrum etabliert und Vorurteile und rassistisch motivierte Gewalt weiter ansteigen.

Dafür steht Aufstehen gegen Rassismus – ein bundesweites Bündnis, das Proteste organisiert, wenn Gauland, Weidel und Co. öffentlich auftreten, sich in Wahlkämpfe einmischt und über die AfD aufklärt.

Wir wissen, wie viel Überwindung es kostet, den ersten Schritt zu machen und sich gegen die AfD zu engagieren. Als Hilfestellung, Inspiration und Motivation haben wir unsere Erfahrungen zusammen getragen. Herausgekommen ist eine Sammlung von Aktionsideen und Argumenten, die auf fast jede Situation vor Ort angepasst werden können. Gleichzeitig wollen wir damit einen Anstoß zum kollektiven Erfahrungsaustausch geben.

Diese Aktionsleitfäden soll stetig weiterentwickelt und ergänzt werden. Schreibt uns Eure Aktionsideen, die sich zur Nachahmung eignen – aber auch negative Erfahrungen, die ihr anderen Aktivist*innen gern ersparen wollt – auf Facebook oder an: info@aufstehen-gegen-rassismus.de

 

 

Warum blockieren?

Jeder AfD-Wahlkampfstand, der nicht von Protest begleitet wird, macht die AfD ein Stück gefährlicher!

Wenn die Wahlkampfstände der AfD ohne sichtbaren Protest und Widerspruch in der Fußgänger*innenzone, auf dem Marktplatz oder vor dem Einkaufszentrum abgehalten werden, führt das dazu, dass sie als normale Partei wahrgenommen wird, sich also mit ihren Forderungen und Positionen innerhalb eines pluralistischen demokratischen Konsens bewegt.

Wenn die AfD normal wird, werden Rassismus und Ausgrenzung normal, wird es normal, dass Nazis neben rechts-konservativen AfDler*innen Politik machen. Je stärker die AfD wird, desto weiter verschiebt sich der gesamte politische Diskurs nach rechts. Rechte Hetze und Diskriminierung werden sagbarer und scheinbar legitimer. Schon jetzt fühlen sich rechte Schläger*innen und Hooligans durch die AfD und die von ihr angezettelten Diskurse in ihrer Meinung bestätigt.

Rechte Gewalttäter*innen fühlen sich als Vollstrecker*innen eines vermeintlichen Volkswillen, wenn sie immer öfter Anschläge auf Flüchtlingsheime und Moscheen verüben, immer öfter Geflüchtete und Muslime angreifen. Je weitgehender der AfD-Wahlkampf unkommentiert hingenommen wird, desto verheerender kann die AfD als geistige Brandstifterin wirken.

 Sollten wir Rücksicht auf das Recht der AfD auf Wahlkampf nehmen?

Die AfD versucht an ihren Wahlkampfständen davon zu überzeugen, dass andere Menschen nicht aus politischer Verantwortung, sondern durch ihre Existenz in diesem Land an sozialpolitischen und wirtschaftspolitischen Problemen Schuld seinen. Der angebliche Fehler der herrschenden Politik, aus Sicht der AfD, ist, Migration zugelassen zu haben.

Die Verantwortung für Abstiegsängste, Arbeitslosigkeit und so weiter gibt sie nicht politischen Entscheidungsträger*innen, sondern Geflüchteten und Migrant*innen. An ihren Wahlkampfständen versucht sie Unentschlossene für sich zu gewinnen indem sie sich als Kümmerer um die Sorgen und Nöte der „richtigen Deutschen“ inszenieren.

Wenn die AfD an ihren Wahlkampfständen ungehindert Unentschlossene für sich gewinnen kann, dann gewinnt sie sie für Rassismus, für Islamfeindlichkeit, für Frauenunterdrückung und damit für eine grundlegend antidemokratische Politik.

Ein Recht auf einen ungestörten Wahlkampf der sich direkt gegen einen großen Teil der Menschen richtet, die hier leben und ein Recht auf einen Wahlkampf für Positionen, die die Demokratie nachhaltig gefährden, gibt es nicht.

 Was bedeutet es die Demokratie zu verteidigen?

Demokratie bedeutet auch, dass wir das Recht auf Protest haben. Die AfD ist laut Höcke die letzte „evolutionäre Chance“ für ihre Anhänger*innen, also die letzte Chance für Rechte, Pegidas, Neo-Nazis, Reichsbürger*innen, Burschenschafter usw. auf demokratischem Weg an gesellschaftliche und politische Macht zu kommen.

Je weitgehender die AfD als vermeintlich demokratische Partei und im politischen System etabliert ist, desto kleiner wird unser Handlungsspielraum und desto weniger werden wir sie von politischen Machtpositionen fernhalten können.

Die Mittel, die uns dafür zur Verfügung stehen, sind Aufklärungsarbeit sowie gewaltloser Protest und Blockaden. Nutzen wir sie, bevor es zu spät ist.

 Müssen wir verhindern, dass sich die AfD als Opfer darstellen kann?

Es macht für uns keinen Sinn zu versuchen der AfD die Opferrolle zu nehmen. Erstens wird es in diesem Konflikt ohnehin Opfer geben – entweder die AfD ist Opfer oder wir, Muslime, Geflüchteten, LGBTIQ*, Antifaschist*innen, die „Gutmenschen“, die „Linksgrünversifften“ und Frauen sind Opfer. Zweitens können wir stolz darauf sein, dass Rassist*innen und Nazis in diesem Land „Opfer“ von friedlichen Protesten, Blockaden und zivilem Ungehorsam werden.

 Können wir die AfD wirklich schwächen, indem wir gegen AfD-Wahlkampfstände protestieren?

In einem internen AfD-Strategiepapier schrieb die AfD Anfang 2017:

„Der Widerstand [der AfD-Gegner*innen] verursacht der AfD zusätzliche Kosten, frustriert aktive Parteimitglieder […] und trägt in der Öffentlichkeit, vor allem in der Mittelschicht und bei Interessengruppen zum Eindruck bei, dass die AfD ein Stigma trägt und man sich nicht mit ihr zeigen sollte.“

Dank der vielen Aktionen gegen die AfD hat sich dieses „Stigma“ zu einem „riesen Image-Problem“ ausgeweitet. Die Selbsteinschätzung der AfD im Juni 2017:

„Der Wahlkampf gegen die AfD wird seit Anfang des Jahres als offener antifaschistischer Machtdiskurs geführt. Credo: Gutdeutschland gegen die Nazis. Image: Dunkeldeutschland-Partei, die ‚Angstmacher‘, Sammelbecken für Nazis, Ewiggestrige, Rassisten und „Anti-Christen“, kurzum: NICHT GESELLSCHAFTSFÄHIG. Damit unwählbar für die bürgerliche Mitte.“

Die AfD hat also selbst zugegeben, dass unsere Aktionen ihr schaden und dass sich bei ihren Aktiven Frustration breit macht, wenn sie im Wahlkampf ständig auf unseren Widerstand treffen. Sie zu ignorieren ist keine Option, im Gegenteil haben die letzten Landtagswahlen gezeigt, dass die AfD dort am schlechtesten abschneidet, wo ihr breiter Widerstand entgegen schlägt: In Schleswig-Holstein hatte ein breites Aufstehen gegen Rassimus-Bündniss mit verschiedenen, oft kleinen Aktionen flächendeckend die AfD gestört. Die AfD konnte kaum  Menschen außerhalb ihrer Basis erreichen und holte das schlechteste Wahlergebnis seit über einem Jahr. In NRW schnitt die AfD an den Orten am schlechtesten ab, wo es große, bunte Gegenproteste zu AfD-Veranstaltungen gab.

Fest der Menschlichkeit und Vielfalt

Die AfD wollte wieder die Rhein-Mosel-Halle für eine Veranstaltung mieten. Termin: ausgerechnet das Wochenende von Rhein in Flammen!
Aus Angst vor möglichem Protest vor der Rhein-Mosel-Halle (im Januar waren wir über 5.000 !!!) wollen sie jetzt in das Forum Confluentes ausweichen.

Doch auch dort werden wir ein Zeichen setzen:

Gemeinsam mit vielen Menschen, initiiert von Menschen aus der Koblenzer Queer-Community, wollen wir vor dem Forum ein Fest der Menschlichkeit und Vielfalt feiern!

Wir lassen nicht zu, dass hier versucht wird, Menschen gegeneinander aufzuhetzen!

Koblenz bleibt bunt und feiert ein Fest der Menschlichkeit und Vielfalt!

Aktuelle Infos werden hier veröffentlicht.

Freitag, 11. August 18:30 – 22:00,Forum Confluentes Zentralplatz, 56068 Koblenz

Bild könnte enthalten: 7 Personen, Personen, die stehen, Menschenmasse und im Freien

 

„Das wird man doch mal sagen dürfen…“?

Du hast in der Bahn einen rassistischen Spruch gehört, wolltest etwas entgegnen, hast dich aber nicht getraut? In deinem Umfeld hörst du Sprüche wie „In manchen Punkten hat die AfD ja doch recht“ oder “Stimmt doch, es sind doch wirklich langsam zu viele Ausländer in Deutschland”? Wir alle kennen das: es fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Sei es in der Diskussion mit dem Arbeitskolleg*innen, bei der Familienfeier oder beim Grillen mit dem Sportverein. Später ärgern wir uns, denken, da hätten wir gerne den Mund aufgemacht, widersprochen, die rechten Parolen nicht einfach so stehen lassen.

Du willst wissen, wie du rechten Parolen etwas entgegnen kannst? -> Dann werde „Stammtischkämpfer*in“!

In den Situation, die uns sprachlos machen, wollen wir ansetzen und Menschen in die Lage versetzen, die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: das nehmen wir nicht länger hin! Der Stammtisch ist überall: an der Kasse des Supermarktes, am Arbeitsplatz, in der Mensa, auf dem Spielplatz oder in der Bahn. Aber: wir sind auch überall und wir können durch Widerspruch und deutliches Positionieren die Stimmung in unserem Umfeld beeinflussen und unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben.

In den Stammtischkämpfer*innen-Seminaren beschäftigen wir uns mit Strategien, die uns ermöglichen, rassistischen Vorurteilen Paroli zu bieten. Wir wollen gängige rechte Positionen untersuchen und wir wollen gemeinsam üben, das Wort zu ergreifen und für solidarische Alternativen zu streiten statt für Ausgrenzung und Rassismus.

Es stehen insgesamt 12 Plätze zur Verfügung. Die Vergabe erfolgt nach Anmeldungseingang.
Sollte es mehr Interessent*innen geben werden wir weitere Termine anbieten.
Eine verbindliche Anmeldung (mit Klarname und Telefon) ist erforderlich unter koblenz@dgb.de

Das Seminar findet in Zusammenarbeit mit DGB und AStA Universität Koblenz, Referat für politische Bildung statt.

Samstag, 24 Juni Haus Metternich ab 11 Uhr!

Die #AfD hat ihre Wahlkampagne präsentiert…..

Die #AfD hat ihre Wahlkampagne präsentiert und den Grund für ihr schlechtes Image festgestellt: Die andauernde Brandmarkung als rassistische Partei mit Naziflügel, für die es keinen Platz gibt. Danke für die Anerkennung, aber wir haben doch gerade erst angefangen!

http://www.stern.de/politik/deutschland/afd-wahlkampagne-entzweit-die-partei-7483008.html

Bild könnte enthalten: Text

Reorganisation AGR Koblenz!

Das Bündnis “Aufstehen gegen Rassismus – Koblenz” organisiert sich neu! Wir suchen engagierte Mitstreiter für den täglich Kampf gegen Rassismus, Populismus und die AfD. Interesse? E-Mail an info@agr-koblenz.de

Der Termin zum Orga-Treff wird demnächst bekannt gegeben.

Offener Brief an die Organisator*innen: Einladung des rechtsextremen Robin Classen zur Podiumsdiskussion der JUFO im Görres-Gymnasium Koblenz

Offener Brief an die Organisator*innen: Einladung des rechtsextremen
Robin Classen zur Podiumsdiskussion der JUFO im Görres-Gymnasium Koblenz

Koblenz, 14.02.2017

Die Einladung des rechtsextremen Jungpolitikers Robin Classen scheint
von der Stadtgemeinschaft als sehr unproblematisch durchgewunken zu
werden.
Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, als Antifa Koblenz
offenzulegen, mit wem man sich dort eigentlich einlässt.
Zuerst einmal möchten wir auf die politische Einstellung Robin
Classens aufmerksam machen. Er ist nicht nur als stellv.
Kreisvorsitzender für die AfD aktiv, sondern verdingt sich als
Schreiberling neurechter Hetzmedien.
Er schreibt für die blaue Narzisse [1], die eindeutig dem rechten
Spektrum zuzuordnen ist, politische Aufrufe mit NPD und PI-News teilt [2] und zum Aufstand echter deutscher Christ*innen aufruft [3].
Außerdem schreibt er für Blasting-News, einem Portal das gerne für
Fake-News und Hetznachrichten genutzt wird, da es durch die „Crowd“
reguliert wird, sprich, die eigenen Leser*innen.
Wie Screenshots von seinem Facebook-Profil zeigen, nutzt er Ereignisse
der Region, packt sie in reißerische Titel auf das Portal „Blasting
News“ und verunsichert mit diesen „professionell“ wirkenden Artikeln
seine Facebook-Anhängerschaft. Dabei wird von bürgerkriegsähnlichen
Zuständen in Limburg schwadroniert [4].
Er hetzt gegen Geflüchtete, steht auf den Brexit, verunsichert seine
Wählerschaft, um mit ihrer Angst zu Macht zu gelangen.
Interessant sind auch die Schwerpunkte seiner Gruppenlikes bei
Facebook, die einer Recherchegruppe in die Hände fielen [4].
Er unterstützt offen den rechtsradikalen Holocaust-Schmäher Björn
Höcke und rief vor 2 Stunden auf seinem Profil zu dessen Deckung auf [5].
Des Weiteren bezeichnet er das drastische Urteil der Richter*innen im letzten Verbotsverfahren gegen die NPD als „verheerendes Signal an
alle Patriot*innen“ [6] und argumentiert sehr offen, dass die drastischen
Worte der Richter rechtsradikale Politik damit als
verfassungsfeindlich einstufen würden. Ihm missfällt das offensichtlich.
Er ist außerdem eng vernetzt mit PEGIDA-Kreisen, so bspw. der PEGIDA Wien [7].
Alles in allem ist Robin Classen also ein sehr offen agierender, rechter Hetzer, der die Bühne an einem deutschen Gymnasium für seine demokratiefeindliche Hetze gegenüber Minderheiten nutzen wird und ggf. noch die Gefahr, die für die verfassungsrechtliche Ordnung der BRD
durch Parteien wie die NPD besteht, relativiert und verharmlost. Einer
solchen Person darf keine Bühne geboten werden.

Wir fordern daher die verantwortlichen Organisator*innen dazu auf, die Veranstaltung mit Classen abzusagen, oder diesen auszuladen.
Wer rechten Hetzern eine Bühne bietet, macht sich mitschuldig. Mit diesen Personen ist keine sachliche Diskussion möglich, die die Grundpfeiler der Demokratie nicht antastet.

[1]http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2010/01/14/wie-eine-neu-rechte-zeitschrift-junge-autoren-linkt_2280
[2]http://www.netz-gegen-nazis.de/lexikon/blaue-narzisse
[3]http://www.ezw-berlin.de/html/15_8223.php
[4]https://archive.is/PNnlr
[5]https://www.facebook.com/search/100001705831228/stories-by
[6]http://www.blauenarzisse.de/npd-urteil-ein-verheerendes-signal-an-alle-patrioten/
[7]https://igstoppmissbrauch.wordpress.com/2016/08/22/rechtsextremer-afdler-robin-classen-schreibt-fuer-die-hessen-depesche/

Unsere Alternative heißt Solidarität

1123

Am 3.9.: Aufstehen gegen Rassismus!
Berlin braucht keine AfD!

Unsere Alternative heißt Solidarität

 

Am Samstag, den 3.9., wollen wir ein Zeichen setzen. Ein Zeichen gegen Rassismus und für eine solidarische Gesellschaft.

Seit Monaten vergiftet die AfD den öffentlichen Diskurs in Deutschland mit rechter Hetze und populistisch rückwärtsgewandten Parolen. Nun, kurz vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, geht sie damit weiter auf Stimmenfang und prägt zunehmend das Straßenbild. Nach aktuellen Umfragen steht die AfD bei erschreckenden 15%. Damit würden zahlreiche RassistInnen und NeofaschistInnen ins Abegeordnetenhaus einziehen.

Dagegen stehen wir auf und ziehen mit einem großen bunten Zug durch Berlin, um damit die rote Linie gegen Rassismus und rechte Hetze der AfD zu ziehen. Wir zeigen, dass wir viele sind, die eine vielstimmige und offene Gesellschaft wollen! Unsere Alternative heißt Solidarität!

Den Aufruf zur Demo und weitere Infos zum Bündnis Aufstehen gegen Rassismus findet ihr hier:

https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/

Bitte teilt unsere Facebook-Veranstaltung und ladet eure Freundinnen und Freunde ein:
https://www.facebook.com/events/1057335794374686/
Ablauf der Demonstration:

14 Uhr Auftaktkundgebung am Adenauerplatz

15 Uhr Start der Demo, vorbei an Orten des Geschehens

  • der Bibliothek des Konservativismus – der Denkschmiede der neuen Rechten
  • dem Denkmal der Opfer des Faschismus
  • der AfD Zentrale

16:30 Uhr Abschlusskundgebung und Konzert auf dem Lützowplatz.
Mit Redebeiträgen von
Aiman Mazyeck / Zentralrat der Muslime
Diana Henniges / Moabit hilft!
tba / ver.di
Michelle Starck / Bündnis sexuelle Selbstbestimmung
Katja Kajikhina / welcome2stay
Hannah Eberle / blockupy
tba / Berlin braucht uns – Aidshilfe
Clara Hermann / Bündnis 90 / Die Grünen
Elke Breitenbach / Die Linke
Susanne Ketschun / SPD
Thomas Eberhardt-Köster / attac
Cornelia Kerth / VVN-BdA
Michael Müller / Naturfreunde
Kultur- und Musikprogramm mit
i,slam mit Youssef Adlah
Elliver / katerblau
Idil Baydar als Jilet Ayse
Form
Filou (Berlin Boom Orchestra) 
Tanga Elektra