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Thekenabend: Werde Stammtischkämpfer*in gegen Rassismus!

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27 September 2018, Haus Metternich

Bei Diskussionen mit Arbeitskolleg*innen, Gesprächen mit Verwandten oder auch beim Grillen mit Verwandten – manchmal fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern sich viele: Hätte ich bloß was gesagt, hätte ich es anders gesagt, wieso habe ich nicht daran gedacht? Wir allen kennen das, wenn wir mit rassistischen und diskriminierenden Sprüchen und Parolen konfrontiert sind.

Hier wollen wir ansetzen und Menschen in die Lage versetzen, die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin!

Dabei ist klar: Der Stammtisch ist überall: An der Kasse des Supermarktes, auf dem Spielplatz, in der Bahn oder in der Studi-Lerngruppe. Aber: Wir sind auch überall und wir können durch Widerspruch, deutliches Positionieren und engagierte Diskussionen ein Zeichen setzen, die Stimmung in unserem Umfeld beeinflussen und unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben.
Dazu wollen wir uns in Trainings mit Strategien beschäftigen, die uns ermöglichen, den rassistischen Sprüchen Paroli zu bieten. Wir wollen gängige rechte Positionen untersuchen und wir wollen gemeinsam üben, das Wort zu ergreifen, um für solidarische Alternativen zu streiten.

Der Workshop findet im Haus Metternich statt. Im Rahmen des dortigen Thekenabends können wir menschen-verachtende Parolen auseinandernehmen und ein Einmischen üben. Anschließend gibt es die Möglichkeit, mit Kaltgetränken den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

Die Teilnehmeranzahl ist beschränkt. Bitte meldet euch bei Interesse in der Jugendbegegnungsstätte im Haus Metternich an: info@haus-metternich.de

Referent_in: Trainer*in der Kampagne Aufstehen gegen Rassismus

Eine gemeinsame Veranstaltung von:
DGB Region Koblenz
Jugendbegegnungsstätte im Haus Metternich
SJD-Die Falken Koblenz
Türkische Gemeinde Rheinland-Pfalz
ver.di Mittelrhein

 

FB Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/2090691637852530/

 

MarchAgainstRacism am 17 März 2018

Liebe Unterstützer*innen,

Am Samstag ist es so weit: mit einem europäischen Aktionstag protestieren wir in 17 Ländern gegen Rassismus und den Aufschwung extrem rechter Parteien. In vielen europäischen Ländern und darüber hinaus beteiligen sich Menschen am #MarchAgainstRacism. Aufstehen gegen Rassismus ist mit rund 25 Aktionen und Demonstrationen bundesweit dabei.
In dieser E-Mail findest du Informationen zu den Aktivitäten in deiner Nähe und wie du dich am Aktionstag beteiligen kannst. Zusammen sagen wir:
Schluss mit der Stigmatisierung von Minderheiten – Stoppt Antisemitismus und Islamfeindlichkeit – Refugees Welcome!

>>>>> AKTIONEN IN DEINER NÄHE! <<<<<

Zum MarchAgainstRacism und im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus sind Proteste, Veranstaltungen und Aktionen in rund 25 Orten geplant:
Aalen, Bad Oldesloe, Bensheim, Berlin, Bremen, Chemnitz, Frankenberg, Frankfurt, Freiburg, Fulda, Gießen, Hamburg, Heidelberg, Heidenheim, Kamp-Lintfort, Karlsruhe, Landau-Südpfalz, Leipzig, Lohr am Main, Lüneburg, Mannheim, München, Odenwald, Offenbach, Osnabrück, Rodgau-Jügesheim, Villingen-Schwenningen, Waldshut-Tiengen, Worms, Wuppertal und weitere.

Komm vorbei und mach mit: Gemeinsam werden wir dem rechten Hass unsere Solidarität entgegen setzen! 

Gleichzeitig protestieren wir mit Antirassist*innen in Australien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, Spanien, Südkorea, Tschechien, Türkei, Ungarn und den USA.

Du möchtest auch noch schnell einen Infostand, eine Fotoaktion oder Kundgebung organisieren? Schick uns Ort und Zeit, damit wir sie auf der Karte verlinken können an: mitmachen@aufstehen-gegen-rassismus.de

Europäischer Aktionstag gegen Rassismus #MarchAgainstRacism

⬇️ english below ⬇️

#### EUROPAWEITER AKTIONSTAG GEGEN RASSISMUS UND RECHTE PARTEIEN AM 17. MÄRZ 2018 ###

Der Internationale Tag gegen Rassismus wurde von der UNO im Jahr 1966 eingeführt, um dem Massaker von Sharpeville in Südafrika im Jahr 1960 zu gedenken. Dort waren 69 Protestierende gegen die rassistischen Passgesetze des Apartheid-Regimes auf offener Straße getötet und weitere 178 verletzt worden. Zur Erinnerung an das Massaker rief die UNO-Vollversammlung alle Staaten und Organisationen zur Teilnahme an einem Aktionsprogramm zur Bekämpfung von Rassismus und rassistischer Benachteiligung auf.

Heute stehen wir vor einem massiven Anstieg des Rassismus in der ganzen Welt. Migrant*innen und Geflüchtete werden zu Sündenböcken für die Auswirkungen der Kürzungspolitik gemacht. Das Anstacheln antimuslimischer Hysterie in der Presse hat zu einem dramatischen Anstieg islamfeindlicher Übergriffe geführt, vor allem auf muslimische Frauen, die sich zu erkennen geben. Trumps Einreiseverbot für Muslime, sein rassistisches Projekt einer Mauer an der mexikanischen Grenze und seine Weigerung, Demonstrationen von Faschisten und Vertretern einer weißen Herrenideologie zu verurteilen, haben ein Klima des Rassismus und der Angst quer durch die USA geschaffen. Und in Europa erleben wir den Aufstieg der FPÖ in Österreich, des Front National in Frankreich, der AfD in Deutschland, von Jobbik in Ungarn, der »Partei für Freiheit und Demokratie« DSSS in Tschechien und erst kürzlich die nationalistische Demonstration in Polen. Das Wiederaufleben der extremen Rechten erfordert eine ernsthafte und koordinierte Anstrengung, um sie wieder zurückzudrängen. Die von rechten Politikern und Medien geförderte Feindseligkeit gegen Geflüchtete und Roma schlägt oft in Gewalt um. Antimuslimischer Rassismus und Antisemitismus greifen auf dem ganzen Kontinent um sich.

Um den Aufstieg des Rassismus zu stoppen, brauchen wir eine gemeinsame Bewegung aller Menschen, die ihn ablehnen. #MarchAgainstRacism bietet die Chance, diese Bewegung zusammenzuführen und zu zeigen, dass wir unsere Stimme erheben. Angesichts dieser historischen Herausforderung müssen wir die diesjährigen Aktionen zu den bisher größten ausbauen.

#### Schluss mit der Stigmatisierung von Minderheiten! Stoppt Antisemitismus und Islamfeindlichkeit! #RefugeesWelcome! ###

Es sind Versammlungen und Demonstrationen in vielen europäischen Städten geplant. Letztes Jahr gab es Demonstrationen u.a. in London, Paris, Berlin, Athen, Amsterdam und Wien. Dieses Jahr haben weitere Städte ihre Teilnahme zugesagt, auch in den USA.

### MARCH AGAINST RACISM – UN ANTI-RACISM DAY, SATURDAY 17 MARCH 2018 ###

The UN’s International Day for the Elimination of Racial Discrimination was inaugurated in 1966 to commemorate the 1960 Sharpeville massacre which saw 69 anti-apartheid protestors killed and 178 wounded for taking to the streets against the regime’s racist pass laws.

In commemorating the massacre, the UN General Assembly called on all world states and organizations to participate in a program of action to combat racism and racial discrimination.

We are facing a massive rise in racism in Britain and across the globe.

Migrants and refugees are being scapegoated for the effects of austerity, while EU nationals are used as bargaining chips in Brexit negotiations.

The whipping up of anti-Muslim hysteria in the press has led to a dramatic rise in Islamophobic attacks in the wake of terror attacks in London and Manchester, with visible Muslim women the primary target.

Rampant institutional racism is being felt through a spate of deaths in police custody, the tragedy at Grenfell and systematic discrimination in employment and Hosuing.

Trump’s Muslim ban, his racist ‘wall’ project and equivocation over white supremacist and fascist marches have led to a climate of racism and fear across the US.

Meanwhile In Europe, the rise of the Freedom Party in Austria, Front National in France and AfD in Germany are signs of a resurgence of the far right which requires a serious and coordinated effort to turn back.

If we are to defeat the rise of racism, we need a united movement of everyone who opposes it. The #MarchAgainstRacism is a chance to bring that movement together and show that we will not be silent. In the face of this historic challenge we need to make 2018’s march the biggest yet.

As well as London, Cardiff and Glasgow, cities across Europe will be taking to the streets. Last year demonstrations took place in Paris, Berlin, Athens, Amsterdam and Vienna to name just a few, and next year even more cities are set to join in, including a march in the US.

Posted by Aufstehen gegen Rassismus on Mittwoch, 31. Januar 2018

Demonstration in Kandel

Wir für Menschlichkeit!

Hinter der bürgerlichen Fassade eines „Frauenbündnis Kandel“ wird für den 28.01.2018 zu einer Demonstration in Kandel aufgerufen.

Der Aufruf hat fast den gleichen Wortlaut wie bereits der Aufruf zum Trauermarsch durch die rechte Bewegung „Der Marsch 2017“ unter Federführung von Marco Kurz aus Wiesbaden.

Der Aufruf verbreitet sich seit Tagen wie Lauffeuer auf den Plattformen der rechten bis rechtsextremen Szene. Der Aufruf wird unterstützt und verbreitet von Akteuren der rechtsextremen Bewegung „1% für unser Land“, „Der Marsch 2017“, 3. Weg, Identitäre Bewegung, AfD, NPD, Pegida & Co!

Es liegt an den demokratischen Kräften in Kandel und der Südpfalz, Kandel und die Südpfalz nicht dauerhaft zum Aufmarschgebiet der Neu-Rechten und Nazis werden zu lassen. Solange die Menschen vor Ort nicht deutlich erkennen lassen, dass Hass und Hetze, nationalistisches und faschistisches Gedankengut hier keinen Platz haben, wird Kandel nicht zur Ruhe kommen.

Wer Rechtsextreme und Nazis gewähren lässt, lässt zu, dass deren menschenverachtende Ideologie sich immer weiter verbreitet.

Die jüngere Vergangenheit und die deutsche Geschichte haben uns eindrücklich gezeigt was passieren kann und welche Folgen es haben wird, stellt man sich dem Hass und der Hetze von Rechts nicht entgegen. Welche Folgen es haben kann, lässt man Rechte und Nazis zusammen marschieren. Welche Folgen es haben kann, wenn sie es schaffen, ihr Gift in die Bevölkerung zu streuen. Welche Folgen es haben kann, lässt man die Saat des Hasses aufgehen!

Nicht mit uns! Wir werden dies nicht zulassen! Wir stellen uns Hass und Hetze entgegen!

Wir rufen alle demokratischen Kräfte in Parteien, Vereinen, Gewerkschaften, Organisationen, Kirchen und Verbänden in Kandel und der Südpfalz auf:

Zeigt, dass wir mehr sind.

Zeigt, dass uns die Demokratie am Herzen liegt.

Zeigt, dass wir für eine solidarische und humane Gesellschaft stehen.

Zeigt, dass Rechtsextremismus keine Alternative ist.

Zeigt, dass Hass und Hetze in Kandel, in der Südpfalz und anderswo nicht erwünscht sind.
Zeigt Gesicht – zeigt Haltung!

Wir treffen uns am Sonntag den 28.01.2018 um 15 Uhr auf dem Marktplatz in Kandel. Redner aus Politik und Zivilgesellschaft unterstützen uns.

Wir sind das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus Südpfalz und die Kurfürstlich Kurpfälzische Antifa in Kooperation mit Gewerkschaften, Parteien und Vereinen!

Unterstützt auch ihr uns!

Unterstützt Kandel!

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Am Samstag heißt es: bunt statt braun – unsere Alternative heißt Solidarität! Protestiere mit uns gegen den AfD-Bundesparteitag in Hannover:
Aus Berlin, Bochum, Delmenhorst, Essen, Flensburg, Frankfurt, Fulda, Gelsenkirchen, Göttingen, Hanau, Hamburg, Kassel, Kirchheim, Marburg, Kassel und Oldenburg gibt es eine gemeinsame Anreise zu den Protesten. Alle Infos dazu:  www.aufstehen-gegen-rassismus.de/hannover

Teile die Facebook-Veranstaltung und lade deine Freunde ein, mitzukommen:

Posted by Aufstehen gegen Rassismus on Freitag, 3. November 2017

 

 

 

AfD Landesparteitag in Rheinland-Pfalz

Die AfD Rheinland-Pfalz trifft sich – wieder einmal – zu ihrem Landesparteitag unter den Augen der Germania in Bingen. Zunächst war unklar, ob er überhaupt aufgrund interner Streitigkeiten und der versäumten Einladung stattfinden kann.
Bildergebnis für germania bingen
Mit der Verlegung auf ein späteres Datum hat es nun doch geklappt. Die Zerlegung der AfD von innen bereitet uns große Sorgen. Daher kommt am 9.12. nach Bingen – es könnte der letzte Landesparteitag der AfD sein, gegen den ihr protestieren könnt. 😉
Bildergebnis für uwe junge

Nach der Bundestagswahl: Jetzt erst recht – Aufstehen gegen Rassismus

Mit dem AfD Wahlergebnis von 12,6% werden nun 94 Nazis und Rassist*innen Bundestagsabgeordnete. Obwohl es absehbar war, sind wir schockiert, dass nun erstmals wieder eine organisierte Gruppe Neonazis im Bundestag sitzt. Das ist eine herbe Niederlage für uns alle, die wir gegen die rassistischen, frauenfeindlichen und undemokratischen Positionen der AfD argumentiert, Flyer verteilt, Proteste organisiert, Veranstaltungen blockiert und Wahlkampfstände begleitet haben.

Dennoch war unsere Arbeit wichtig:
In vielen Orten sind neue Strukturen und Bündnisse der Solidarität entstanden – Menschen sind im Angesicht der rechten Hetze zusammen gerückt und sind Rassismus, Antifeminismus und Hass gemeinsam und entschlossen entgegen getreten. Eine Million Flugblätter, hunderttausende Aufkleber und Plakate von Aufstehen gegen Rassismus wurden in den letzten Monaten und Wochen in der ganzen Bundesrepublik verteilt und verklebt. Im Schnitt jeden Tag fand irgendwo ein Stammtischkämpfer*innen-Seminar statt. Jede*r dieser tausenden Stammtischkämpfer*innen wird noch lange über diese Wahl hinaus Mut und Schlagfertigkeit gegen Rassismus beweisen und Menschen motivieren, es ihm*ihr gleich zu tun. Wir haben eine breite bundesweite Bewegung gegen die AfD mit aufgebaut, die sich ihr auch in Zukunft konsequent entgegenstellen wird. Darauf können wir alle stolz sein!

Wir machen weiter! Jetzt erst recht!

Nun sind wir mit einer beängstigenden Situation konfrontiert: Das erste Mal sitzt wieder eine größere Gruppe organisierter Nazis im Bundestag. Wir werden also die nächsten Jahre alles daran setzen, dass die AfD den Bundestag wieder verlässt und ihre politische Bedeutung einbüßt!

Die AfD ist auf dem Weg zur Nazi-Partei

Wir werden nicht zulassen, dass die AfD und ihr Rassismus zur Normalität werden. Der zukünftige Fraktionsvorsitzende Gauland will Menschen aufgrund von Religion und Herkunft „entsorgen“ und verherrlicht die Verbrechen der Wehrmacht. Die AfD entwickelt sich kontinuierlich weiter nach rechts: die Abspaltung des Lucke-Flügels kennzeichnete den ersten großen Rechtsruck in der AfD. Zuvor gehörte Petry noch zum rechten Teil der AfD, inzwischen hat sich der Petry-Flügel durch die Abgrenzung vom noch rechteren Höcke-Flügel innerparteilich isoliert. In der neuen Bundestagsfraktion stellt der Nazi-Flügel die stärkste organisierte Strömung und Petry plant ihre Abspaltung. Auf dem Bundesparteitag in Hannover Anfang Dezember ist eine weitere Stärkung Höckes und seiner Unterstützer*innen wahrscheinlich.

Wir ziehen die Rote Linie: Keine Zusammenarbeit mit der AfD!

Mit der AfD darf es keine Zusammenarbeit geben. Weder in den Parlamenten, noch im öffentlichen Raum, müssen wir Verständnis für Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Nazi-Positionen aufbringen. Im Gegenteil müssen wir das, was wir an gesellschaftlichem Zusammenhalt, demokratischer Mitbestimmung und sozialstaatlichen Errungenschaften noch haben, vor denen beschützen, die es uns nehmen wollen. Und das geht nur durch konsequente Ausgrenzung der AfD. Nazis und Rassisten dürfen nicht zur Normalität werden. Die Demokratie zu verteidigen bedeutet jetzt Rassismus und Nazi-Positionen konsequent zu widersprechen und sich auf keine Zusammenarbeit mit der AfD einzulassen. Darum starten wir eine Petition an die Fraktionen von CDU/CSU, SPD, Grünen,  FDP und LINKE und fordern: Keine Zusammenarbeit mit der AfD im Bundestag!

Wir fordern weiterhin: Bundestag Nazifrei!

Mit über 35 AgR-Gruppen in der ganzen Bundesrepublik wollen wir den Widerstand gegen die AfD weiter aufbauen: Wir werden neue Gruppen gründen, mehr Stammtischkämpfer*innen ausbilden und neue Aktivenkonferenzen organisieren. Wir werden weiter protestieren, Flugblätter verteilen und Aufklärungsarbeit gegen die AfD machen. Wir werden die Abgeordneten und ihre Mitarbeiter*innen genau im Auge behalten: Wir werden weiterhin über ihre rassistischen, geschichtsrevisionistischen und menschenverachtenden Positionen aufklären und über ihre Überschneidungen mit der Neo-Nazi-Szene berichten. Wir werden bei der Konstituierung des Bundestages in Berlin protestieren und weiterhin fordern: Bundestag Nazifrei!

Bundesweiter Protest gegen den AfD-Bundesparteitag in Hannover

Am 2. und 3. Dezember will die AfD ihren nächsten Bundesparteitag in Hannover abhalten. Zu erwarten ist ein weiterer Rechtsruck der AfD, zugunsten von Höcke und dem erstarkten Nazi-Flügel, der die AfD-Fraktion dominiert. Wir werden aus dem ganzen Land anreisen und lautstark gegen die AfD protestieren!

Bundesweites Bündnistreffen für Aktivist*innen am 2. und 3. Dezember in Hannover

Am selben Wochenende werden wir uns in Hannover zu einem bundesweiten Bündnistreffen zusammen finden, um Absprachen zu treffen, wie wir die AfD über die nächsten vier Jahre zur Episode machen werden.

AfD in Montabaur

Die AfD holt Gauland und Junge in die Stadthalle Montabaur. Sie bringen Hass, Menschenfeindlichkeit und Hetze. Wir halten dagegen mit Musik und Lebensfreude. Mit Solidarität und Offenheit. Kommt am Sonntag vor die Mons Tabor Halle in Montabaur. Wir bringen Reden, Musik und Kaffee mit. Ihr bringt Kuchen mit.

Lasst uns ein Zeichen für Lebensfreude gegen die moralinsaure Hetze setzen.

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Sonntag, 20 August Stadthalle Montabaur ab 14:30 Uhr!

 

 

Fest der Menschlichkeit und Vielfalt

Die AfD wollte wieder die Rhein-Mosel-Halle für eine Veranstaltung mieten. Termin: ausgerechnet das Wochenende von Rhein in Flammen!
Aus Angst vor möglichem Protest vor der Rhein-Mosel-Halle (im Januar waren wir über 5.000 !!!) wollen sie jetzt in das Forum Confluentes ausweichen.

Doch auch dort werden wir ein Zeichen setzen:

Gemeinsam mit vielen Menschen, initiiert von Menschen aus der Koblenzer Queer-Community, wollen wir vor dem Forum ein Fest der Menschlichkeit und Vielfalt feiern!

Wir lassen nicht zu, dass hier versucht wird, Menschen gegeneinander aufzuhetzen!

Koblenz bleibt bunt und feiert ein Fest der Menschlichkeit und Vielfalt!

Aktuelle Infos werden hier veröffentlicht.

Freitag, 11. August 18:30 – 22:00,Forum Confluentes Zentralplatz, 56068 Koblenz

Bild könnte enthalten: 7 Personen, Personen, die stehen, Menschenmasse und im Freien

 

Aufstehen gegen Rassismus!

Fast täglich greifen Rassisten und Rassistinnen Flüchtlingsheime an, islamfeindliche Übergriffe nehmen zu. Erschreckend viele Menschen nehmen an fremdenfeindlichen und rassistischen Demonstrationen teil. Pegida hetzt gegen Geflüchtete und Muslime und Musliminnen.
Währenddessen wird die „Alternative für Deutschland“ (AfD) zunehmend zum Sammelbecken für Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. An vielen Orten ist die AfD Zentrum der extremen Rechten geworden. Abgeordnete der AfD verbreiten Nazi-Parolen und hetzen gegen Andersdenkende. Die AfD ist zu einer ernsthaften Gefahr geworden, für all jene, die nicht in ihr rechtes Weltbild passen.
Rahmen
Wir wollen dem ein Ende machen. Wir greifen ein, wenn Rassistinnen und Rassisten Menschen in unserer Mitte attackieren. Menschenverachtender Stimmungsmache gegen Geflüch tete, Musliminnen und Muslime, Roma und Romnija, Sinti und Sintiza, Jüdinnen und Juden treten wir entgegen. Wir wehren uns gegen Mordanschläge und Pogrome gegen Geflüchtete. Mit Aufforderungen wie zum Schusswaffengebrauch gegen Geflüchtete an der Grenze wird die AfD zum Stichwortgeber für solche Übergriffe.
Wir sind viele. Wir heißen Geflüchtete willkommen. Wir stehen auf gegen den Rassismus von Pegida, AfD, NPD & Co. Wir erheben unsere Stimmen, um in die gesellschaftlichen Debatten einzugreifen, gegen rechten Populismus.
Wir wenden uns gegen Obergrenzen und Grenzschließungen, die Wasser auf den Mühlen der Rassistinnen und Rassisten wären. Wir stehen für eine offene und gerechte Gesellschaft. Wir lassen nicht zu, dass Menschen gegeneinander ausgespielt werden. Wir wollen Solidarität, Zusammenhalt und ein besseres Leben für alle!
soli2
Wir werden weiterhin Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen. Asyl ist Menschenrecht. Wir wollen verhindern, dass Rassistinnen und Rassisten Raum für ihre Hetze bekommen.
Wir werden uns stark machen für gleiche politische und soziale Rechte
für alle Menschen. Wir werden uns der AfD überall entgegenstellen, ob auf der Straße oder in den Parlamenten.
wie
Wie befürchtet zog die AfD – mit teilweise zweistelligen Ergebnissen – in die Landtage Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ein und gab damit den Anstoß für eine Rechtsverschiebung in Deutschland. Wir wollen diese drohende Entwicklung nicht hinnehmen. Wir wollen mit unserer bundesweiten Initiative erreichen, dass die Landtagswahlen zu einem Weckruf für eine Gegenbewegung gegen die drohende Rechtsentwicklung werden.
Unser Ziel ist eine breite Gegenbewegung in der Gesellschaft anzustoßen.
Als ersten Schritt haben wir ein breites Spektrum von prominenten Einzelpersonen, VertreterInnen der Zivilgesellschaft und vielen kleinen und großen Organisationen zusammengebracht und einen übergreifenden Aufruf-Entwurf erarbeitet.
Der Aufruf, den wir direkt nach den Landtagswahlen veröffentlich haben, wurde innerhalb des ersten Wochenendes 10.000 mal unterzeichnet! Als nächste Verabredung haben wir eine
bundesweite Aktionskonferenz für den 23./24.April 2017
in Frankfurt a. Main geplant, um das Bündnis gemeinsam mit vielen AktivistInnen und allen interessierten Organisationen zu gründen.
Auf dieser Konferenz sollen die nächsten Schritte besprochen werden. Uns schwebt eine bundesweite Aufklärungskampagne gegen Rassismus und die AfD vor, die wir mit lokalen Aktionen verknüpfen wollen. Auch Vorschläge wie eine mögliche bundesweite Mobilisierung gegen den Bundesparteitag der AfD oder größere Kulturevents (Konzerte etc.) sollen bei der Konferenz diskutiert werden. Wir wollen versuchen in allen gesellschaftlichen Bereichen klare Kante zu zeigen gegen Rassismus und rechte Hetze.
Wir würden uns freuen auch gemeinsam mit den vielen Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichnern über weitere gemeinsame Aktivitäten zu sprechen (bei der
Konferenz oder auch zu einem anderen Zeitpunkt).
Mehr Infos gibt‘s auf: https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/