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Am Samstag heißt es: bunt statt braun – unsere Alternative heißt Solidarität! Protestiere mit uns gegen den AfD-Bundesparteitag in Hannover:
Aus Berlin, Bochum, Delmenhorst, Essen, Flensburg, Frankfurt, Fulda, Gelsenkirchen, Göttingen, Hanau, Hamburg, Kassel, Kirchheim, Marburg, Kassel und Oldenburg gibt es eine gemeinsame Anreise zu den Protesten. Alle Infos dazu:  www.aufstehen-gegen-rassismus.de/hannover

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Posted by Aufstehen gegen Rassismus on Freitag, 3. November 2017

 

 

 

AfD Landesparteitag in Rheinland-Pfalz

Die AfD Rheinland-Pfalz trifft sich – wieder einmal – zu ihrem Landesparteitag unter den Augen der Germania in Bingen. Zunächst war unklar, ob er überhaupt aufgrund interner Streitigkeiten und der versäumten Einladung stattfinden kann.
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Mit der Verlegung auf ein späteres Datum hat es nun doch geklappt. Die Zerlegung der AfD von innen bereitet uns große Sorgen. Daher kommt am 9.12. nach Bingen – es könnte der letzte Landesparteitag der AfD sein, gegen den ihr protestieren könnt. 😉
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Nach der Bundestagswahl: Jetzt erst recht – Aufstehen gegen Rassismus

Mit dem AfD Wahlergebnis von 12,6% werden nun 94 Nazis und Rassist*innen Bundestagsabgeordnete. Obwohl es absehbar war, sind wir schockiert, dass nun erstmals wieder eine organisierte Gruppe Neonazis im Bundestag sitzt. Das ist eine herbe Niederlage für uns alle, die wir gegen die rassistischen, frauenfeindlichen und undemokratischen Positionen der AfD argumentiert, Flyer verteilt, Proteste organisiert, Veranstaltungen blockiert und Wahlkampfstände begleitet haben.

Dennoch war unsere Arbeit wichtig:
In vielen Orten sind neue Strukturen und Bündnisse der Solidarität entstanden – Menschen sind im Angesicht der rechten Hetze zusammen gerückt und sind Rassismus, Antifeminismus und Hass gemeinsam und entschlossen entgegen getreten. Eine Million Flugblätter, hunderttausende Aufkleber und Plakate von Aufstehen gegen Rassismus wurden in den letzten Monaten und Wochen in der ganzen Bundesrepublik verteilt und verklebt. Im Schnitt jeden Tag fand irgendwo ein Stammtischkämpfer*innen-Seminar statt. Jede*r dieser tausenden Stammtischkämpfer*innen wird noch lange über diese Wahl hinaus Mut und Schlagfertigkeit gegen Rassismus beweisen und Menschen motivieren, es ihm*ihr gleich zu tun. Wir haben eine breite bundesweite Bewegung gegen die AfD mit aufgebaut, die sich ihr auch in Zukunft konsequent entgegenstellen wird. Darauf können wir alle stolz sein!

Wir machen weiter! Jetzt erst recht!

Nun sind wir mit einer beängstigenden Situation konfrontiert: Das erste Mal sitzt wieder eine größere Gruppe organisierter Nazis im Bundestag. Wir werden also die nächsten Jahre alles daran setzen, dass die AfD den Bundestag wieder verlässt und ihre politische Bedeutung einbüßt!

Die AfD ist auf dem Weg zur Nazi-Partei

Wir werden nicht zulassen, dass die AfD und ihr Rassismus zur Normalität werden. Der zukünftige Fraktionsvorsitzende Gauland will Menschen aufgrund von Religion und Herkunft „entsorgen“ und verherrlicht die Verbrechen der Wehrmacht. Die AfD entwickelt sich kontinuierlich weiter nach rechts: die Abspaltung des Lucke-Flügels kennzeichnete den ersten großen Rechtsruck in der AfD. Zuvor gehörte Petry noch zum rechten Teil der AfD, inzwischen hat sich der Petry-Flügel durch die Abgrenzung vom noch rechteren Höcke-Flügel innerparteilich isoliert. In der neuen Bundestagsfraktion stellt der Nazi-Flügel die stärkste organisierte Strömung und Petry plant ihre Abspaltung. Auf dem Bundesparteitag in Hannover Anfang Dezember ist eine weitere Stärkung Höckes und seiner Unterstützer*innen wahrscheinlich.

Wir ziehen die Rote Linie: Keine Zusammenarbeit mit der AfD!

Mit der AfD darf es keine Zusammenarbeit geben. Weder in den Parlamenten, noch im öffentlichen Raum, müssen wir Verständnis für Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Nazi-Positionen aufbringen. Im Gegenteil müssen wir das, was wir an gesellschaftlichem Zusammenhalt, demokratischer Mitbestimmung und sozialstaatlichen Errungenschaften noch haben, vor denen beschützen, die es uns nehmen wollen. Und das geht nur durch konsequente Ausgrenzung der AfD. Nazis und Rassisten dürfen nicht zur Normalität werden. Die Demokratie zu verteidigen bedeutet jetzt Rassismus und Nazi-Positionen konsequent zu widersprechen und sich auf keine Zusammenarbeit mit der AfD einzulassen. Darum starten wir eine Petition an die Fraktionen von CDU/CSU, SPD, Grünen,  FDP und LINKE und fordern: Keine Zusammenarbeit mit der AfD im Bundestag!

Wir fordern weiterhin: Bundestag Nazifrei!

Mit über 35 AgR-Gruppen in der ganzen Bundesrepublik wollen wir den Widerstand gegen die AfD weiter aufbauen: Wir werden neue Gruppen gründen, mehr Stammtischkämpfer*innen ausbilden und neue Aktivenkonferenzen organisieren. Wir werden weiter protestieren, Flugblätter verteilen und Aufklärungsarbeit gegen die AfD machen. Wir werden die Abgeordneten und ihre Mitarbeiter*innen genau im Auge behalten: Wir werden weiterhin über ihre rassistischen, geschichtsrevisionistischen und menschenverachtenden Positionen aufklären und über ihre Überschneidungen mit der Neo-Nazi-Szene berichten. Wir werden bei der Konstituierung des Bundestages in Berlin protestieren und weiterhin fordern: Bundestag Nazifrei!

Bundesweiter Protest gegen den AfD-Bundesparteitag in Hannover

Am 2. und 3. Dezember will die AfD ihren nächsten Bundesparteitag in Hannover abhalten. Zu erwarten ist ein weiterer Rechtsruck der AfD, zugunsten von Höcke und dem erstarkten Nazi-Flügel, der die AfD-Fraktion dominiert. Wir werden aus dem ganzen Land anreisen und lautstark gegen die AfD protestieren!

Bundesweites Bündnistreffen für Aktivist*innen am 2. und 3. Dezember in Hannover

Am selben Wochenende werden wir uns in Hannover zu einem bundesweiten Bündnistreffen zusammen finden, um Absprachen zu treffen, wie wir die AfD über die nächsten vier Jahre zur Episode machen werden.

AfD in Montabaur

Die AfD holt Gauland und Junge in die Stadthalle Montabaur. Sie bringen Hass, Menschenfeindlichkeit und Hetze. Wir halten dagegen mit Musik und Lebensfreude. Mit Solidarität und Offenheit. Kommt am Sonntag vor die Mons Tabor Halle in Montabaur. Wir bringen Reden, Musik und Kaffee mit. Ihr bringt Kuchen mit.

Lasst uns ein Zeichen für Lebensfreude gegen die moralinsaure Hetze setzen.

Bild könnte enthalten: Text

Sonntag, 20 August Stadthalle Montabaur ab 14:30 Uhr!

 

 

Fest der Menschlichkeit und Vielfalt

Die AfD wollte wieder die Rhein-Mosel-Halle für eine Veranstaltung mieten. Termin: ausgerechnet das Wochenende von Rhein in Flammen!
Aus Angst vor möglichem Protest vor der Rhein-Mosel-Halle (im Januar waren wir über 5.000 !!!) wollen sie jetzt in das Forum Confluentes ausweichen.

Doch auch dort werden wir ein Zeichen setzen:

Gemeinsam mit vielen Menschen, initiiert von Menschen aus der Koblenzer Queer-Community, wollen wir vor dem Forum ein Fest der Menschlichkeit und Vielfalt feiern!

Wir lassen nicht zu, dass hier versucht wird, Menschen gegeneinander aufzuhetzen!

Koblenz bleibt bunt und feiert ein Fest der Menschlichkeit und Vielfalt!

Aktuelle Infos werden hier veröffentlicht.

Freitag, 11. August 18:30 – 22:00,Forum Confluentes Zentralplatz, 56068 Koblenz

Bild könnte enthalten: 7 Personen, Personen, die stehen, Menschenmasse und im Freien

 

Aufstehen gegen Rassismus!

Fast täglich greifen Rassisten und Rassistinnen Flüchtlingsheime an, islamfeindliche Übergriffe nehmen zu. Erschreckend viele Menschen nehmen an fremdenfeindlichen und rassistischen Demonstrationen teil. Pegida hetzt gegen Geflüchtete und Muslime und Musliminnen.
Währenddessen wird die „Alternative für Deutschland“ (AfD) zunehmend zum Sammelbecken für Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. An vielen Orten ist die AfD Zentrum der extremen Rechten geworden. Abgeordnete der AfD verbreiten Nazi-Parolen und hetzen gegen Andersdenkende. Die AfD ist zu einer ernsthaften Gefahr geworden, für all jene, die nicht in ihr rechtes Weltbild passen.
Rahmen
Wir wollen dem ein Ende machen. Wir greifen ein, wenn Rassistinnen und Rassisten Menschen in unserer Mitte attackieren. Menschenverachtender Stimmungsmache gegen Geflüch tete, Musliminnen und Muslime, Roma und Romnija, Sinti und Sintiza, Jüdinnen und Juden treten wir entgegen. Wir wehren uns gegen Mordanschläge und Pogrome gegen Geflüchtete. Mit Aufforderungen wie zum Schusswaffengebrauch gegen Geflüchtete an der Grenze wird die AfD zum Stichwortgeber für solche Übergriffe.
Wir sind viele. Wir heißen Geflüchtete willkommen. Wir stehen auf gegen den Rassismus von Pegida, AfD, NPD & Co. Wir erheben unsere Stimmen, um in die gesellschaftlichen Debatten einzugreifen, gegen rechten Populismus.
Wir wenden uns gegen Obergrenzen und Grenzschließungen, die Wasser auf den Mühlen der Rassistinnen und Rassisten wären. Wir stehen für eine offene und gerechte Gesellschaft. Wir lassen nicht zu, dass Menschen gegeneinander ausgespielt werden. Wir wollen Solidarität, Zusammenhalt und ein besseres Leben für alle!
soli2
Wir werden weiterhin Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen. Asyl ist Menschenrecht. Wir wollen verhindern, dass Rassistinnen und Rassisten Raum für ihre Hetze bekommen.
Wir werden uns stark machen für gleiche politische und soziale Rechte
für alle Menschen. Wir werden uns der AfD überall entgegenstellen, ob auf der Straße oder in den Parlamenten.
wie
Wie befürchtet zog die AfD – mit teilweise zweistelligen Ergebnissen – in die Landtage Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ein und gab damit den Anstoß für eine Rechtsverschiebung in Deutschland. Wir wollen diese drohende Entwicklung nicht hinnehmen. Wir wollen mit unserer bundesweiten Initiative erreichen, dass die Landtagswahlen zu einem Weckruf für eine Gegenbewegung gegen die drohende Rechtsentwicklung werden.
Unser Ziel ist eine breite Gegenbewegung in der Gesellschaft anzustoßen.
Als ersten Schritt haben wir ein breites Spektrum von prominenten Einzelpersonen, VertreterInnen der Zivilgesellschaft und vielen kleinen und großen Organisationen zusammengebracht und einen übergreifenden Aufruf-Entwurf erarbeitet.
Der Aufruf, den wir direkt nach den Landtagswahlen veröffentlich haben, wurde innerhalb des ersten Wochenendes 10.000 mal unterzeichnet! Als nächste Verabredung haben wir eine
bundesweite Aktionskonferenz für den 23./24.April 2017
in Frankfurt a. Main geplant, um das Bündnis gemeinsam mit vielen AktivistInnen und allen interessierten Organisationen zu gründen.
Auf dieser Konferenz sollen die nächsten Schritte besprochen werden. Uns schwebt eine bundesweite Aufklärungskampagne gegen Rassismus und die AfD vor, die wir mit lokalen Aktionen verknüpfen wollen. Auch Vorschläge wie eine mögliche bundesweite Mobilisierung gegen den Bundesparteitag der AfD oder größere Kulturevents (Konzerte etc.) sollen bei der Konferenz diskutiert werden. Wir wollen versuchen in allen gesellschaftlichen Bereichen klare Kante zu zeigen gegen Rassismus und rechte Hetze.
Wir würden uns freuen auch gemeinsam mit den vielen Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichnern über weitere gemeinsame Aktivitäten zu sprechen (bei der
Konferenz oder auch zu einem anderen Zeitpunkt).
Mehr Infos gibt‘s auf: https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/