Europäischer Aktionstag gegen Rassismus #MarchAgainstRacism

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#### EUROPAWEITER AKTIONSTAG GEGEN RASSISMUS UND RECHTE PARTEIEN AM 17. MÄRZ 2018 ###

Der Internationale Tag gegen Rassismus wurde von der UNO im Jahr 1966 eingeführt, um dem Massaker von Sharpeville in Südafrika im Jahr 1960 zu gedenken. Dort waren 69 Protestierende gegen die rassistischen Passgesetze des Apartheid-Regimes auf offener Straße getötet und weitere 178 verletzt worden. Zur Erinnerung an das Massaker rief die UNO-Vollversammlung alle Staaten und Organisationen zur Teilnahme an einem Aktionsprogramm zur Bekämpfung von Rassismus und rassistischer Benachteiligung auf.

Heute stehen wir vor einem massiven Anstieg des Rassismus in der ganzen Welt. Migrant*innen und Geflüchtete werden zu Sündenböcken für die Auswirkungen der Kürzungspolitik gemacht. Das Anstacheln antimuslimischer Hysterie in der Presse hat zu einem dramatischen Anstieg islamfeindlicher Übergriffe geführt, vor allem auf muslimische Frauen, die sich zu erkennen geben. Trumps Einreiseverbot für Muslime, sein rassistisches Projekt einer Mauer an der mexikanischen Grenze und seine Weigerung, Demonstrationen von Faschisten und Vertretern einer weißen Herrenideologie zu verurteilen, haben ein Klima des Rassismus und der Angst quer durch die USA geschaffen. Und in Europa erleben wir den Aufstieg der FPÖ in Österreich, des Front National in Frankreich, der AfD in Deutschland, von Jobbik in Ungarn, der »Partei für Freiheit und Demokratie« DSSS in Tschechien und erst kürzlich die nationalistische Demonstration in Polen. Das Wiederaufleben der extremen Rechten erfordert eine ernsthafte und koordinierte Anstrengung, um sie wieder zurückzudrängen. Die von rechten Politikern und Medien geförderte Feindseligkeit gegen Geflüchtete und Roma schlägt oft in Gewalt um. Antimuslimischer Rassismus und Antisemitismus greifen auf dem ganzen Kontinent um sich.

Um den Aufstieg des Rassismus zu stoppen, brauchen wir eine gemeinsame Bewegung aller Menschen, die ihn ablehnen. #MarchAgainstRacism bietet die Chance, diese Bewegung zusammenzuführen und zu zeigen, dass wir unsere Stimme erheben. Angesichts dieser historischen Herausforderung müssen wir die diesjährigen Aktionen zu den bisher größten ausbauen.

#### Schluss mit der Stigmatisierung von Minderheiten! Stoppt Antisemitismus und Islamfeindlichkeit! #RefugeesWelcome! ###

Es sind Versammlungen und Demonstrationen in vielen europäischen Städten geplant. Letztes Jahr gab es Demonstrationen u.a. in London, Paris, Berlin, Athen, Amsterdam und Wien. Dieses Jahr haben weitere Städte ihre Teilnahme zugesagt, auch in den USA.

### MARCH AGAINST RACISM – UN ANTI-RACISM DAY, SATURDAY 17 MARCH 2018 ###

The UN’s International Day for the Elimination of Racial Discrimination was inaugurated in 1966 to commemorate the 1960 Sharpeville massacre which saw 69 anti-apartheid protestors killed and 178 wounded for taking to the streets against the regime’s racist pass laws.

In commemorating the massacre, the UN General Assembly called on all world states and organizations to participate in a program of action to combat racism and racial discrimination.

We are facing a massive rise in racism in Britain and across the globe.

Migrants and refugees are being scapegoated for the effects of austerity, while EU nationals are used as bargaining chips in Brexit negotiations.

The whipping up of anti-Muslim hysteria in the press has led to a dramatic rise in Islamophobic attacks in the wake of terror attacks in London and Manchester, with visible Muslim women the primary target.

Rampant institutional racism is being felt through a spate of deaths in police custody, the tragedy at Grenfell and systematic discrimination in employment and Hosuing.

Trump’s Muslim ban, his racist ‘wall’ project and equivocation over white supremacist and fascist marches have led to a climate of racism and fear across the US.

Meanwhile In Europe, the rise of the Freedom Party in Austria, Front National in France and AfD in Germany are signs of a resurgence of the far right which requires a serious and coordinated effort to turn back.

If we are to defeat the rise of racism, we need a united movement of everyone who opposes it. The #MarchAgainstRacism is a chance to bring that movement together and show that we will not be silent. In the face of this historic challenge we need to make 2018’s march the biggest yet.

As well as London, Cardiff and Glasgow, cities across Europe will be taking to the streets. Last year demonstrations took place in Paris, Berlin, Athens, Amsterdam and Vienna to name just a few, and next year even more cities are set to join in, including a march in the US.

Posted by Aufstehen gegen Rassismus on Mittwoch, 31. Januar 2018