Save Aleppo

Pressemeldung über Veranstaltung am 07.05.2016 auf dem Jesuitenplatz ab 13:00 Uhr
Sergej Klein – Refugees Solidarity Koblenz

Das syrische Haus in Koblenz, eine Organisation syrischer Flüchtlinge zur Verbesserung der Zustände in ihrer neuen und ihrer alten Heimat, lud am 07.05.2016 gemeinsam mit dem Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus Koblenz“ zu einer Kundgebung bezüglich der neuesten Ereignisse in Syrien und den Bombardements der Zivilbevölkerung. Vor allem aber wollte man damit den Fokus auf die Gräueltaten des Assad-Regimes richten. (…)

Beispielhaft dafür ist Aleppo, das von russischen Streitkräften und der Armee Assads dem Erdboden gleich gemacht wird. Am vorhergehenden Wochenende alleine wurden fast 30 Angriffe auf die Stadt geflogen – Ziel ist wie immer die Zivilbevölkerung. Der Widerstand soll um jeden Preis gebrochen werden. Auch ein Krankenhaus wurde dabei zerstört.

Der anhaltende Krieg in Syrien kostet mittlerweile über 250.000 Menschen das Leben – Millionen haben ihre Heimat verlassen um Schutz zu suchen.

Bei der organisierten Mahnwache auf dem Jesuitenplatz – ab 13:00 Uhr, gab es eine Rede von Sergej Klein von Refugees Solidarity Koblenz, der mit einer fiktiven Geschichte über das Leben im Bürgerkrieg, welche auf Erfahrungsberichten von Freunden beruhte, die Teilnehmer in diese Situation aus Verlust, Schmerz und Angst versetzte. Er appellierte leidenschaftlich an die Bundesregierung und die EU, endlich das Töten zu beenden und endlich die zu stärken, die versuchen die Demokratie wiederherzustellen.

Das kurdische Haus Koblenz sprach ebenso mit einem Redebeitrag die Morde des Assad-Regimes an, und das dieses endlich gestoppt werden müsse. Diese Rede wurde auf Deutsch verlesen. Das Bündnis erschien komplett in Rot, genauso die syrischen Freunde – es wurde getanzt, gesungen, geweint und gelacht.

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