Monatsarchiv: August 2016

Unsere Alternative heißt Solidarität

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Am 3.9.: Aufstehen gegen Rassismus!
Berlin braucht keine AfD!

Unsere Alternative heißt Solidarität

 

Am Samstag, den 3.9., wollen wir ein Zeichen setzen. Ein Zeichen gegen Rassismus und für eine solidarische Gesellschaft.

Seit Monaten vergiftet die AfD den öffentlichen Diskurs in Deutschland mit rechter Hetze und populistisch rückwärtsgewandten Parolen. Nun, kurz vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, geht sie damit weiter auf Stimmenfang und prägt zunehmend das Straßenbild. Nach aktuellen Umfragen steht die AfD bei erschreckenden 15%. Damit würden zahlreiche RassistInnen und NeofaschistInnen ins Abegeordnetenhaus einziehen.

Dagegen stehen wir auf und ziehen mit einem großen bunten Zug durch Berlin, um damit die rote Linie gegen Rassismus und rechte Hetze der AfD zu ziehen. Wir zeigen, dass wir viele sind, die eine vielstimmige und offene Gesellschaft wollen! Unsere Alternative heißt Solidarität!

Den Aufruf zur Demo und weitere Infos zum Bündnis Aufstehen gegen Rassismus findet ihr hier:

https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/

Bitte teilt unsere Facebook-Veranstaltung und ladet eure Freundinnen und Freunde ein:
https://www.facebook.com/events/1057335794374686/
Ablauf der Demonstration:

14 Uhr Auftaktkundgebung am Adenauerplatz

15 Uhr Start der Demo, vorbei an Orten des Geschehens

  • der Bibliothek des Konservativismus – der Denkschmiede der neuen Rechten
  • dem Denkmal der Opfer des Faschismus
  • der AfD Zentrale

16:30 Uhr Abschlusskundgebung und Konzert auf dem Lützowplatz.
Mit Redebeiträgen von
Aiman Mazyeck / Zentralrat der Muslime
Diana Henniges / Moabit hilft!
tba / ver.di
Michelle Starck / Bündnis sexuelle Selbstbestimmung
Katja Kajikhina / welcome2stay
Hannah Eberle / blockupy
tba / Berlin braucht uns – Aidshilfe
Clara Hermann / Bündnis 90 / Die Grünen
Elke Breitenbach / Die Linke
Susanne Ketschun / SPD
Thomas Eberhardt-Köster / attac
Cornelia Kerth / VVN-BdA
Michael Müller / Naturfreunde
Kultur- und Musikprogramm mit
i,slam mit Youssef Adlah
Elliver / katerblau
Idil Baydar als Jilet Ayse
Form
Filou (Berlin Boom Orchestra) 
Tanga Elektra

Kick-Off Veranstaltung

Seit den Kommunalwahlen im März stehen wir, das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus – Koblenz“, bereits mit euch zusammen gegen den Rassismus in unserer Region und weltweit auf. Deshalb ist es langsam an der Zeit, dass wir uns, aber auch die regionalen Bedrohungen, die unser Handeln erfordern, einmal vorstellen.

Stegemannstraße 30, 56068 Koblenz

http://www.circus-maximus.org/wp-content/uploads/2016/01/circus-maximus-logo.png

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Faschismus geschlossen entgegentreten!

Pressemeldung „Faschismus geschlossen entgegentreten – Solidaritätskundgebung mit den durch die AKP Verfolgten und den Opfern von Terror und Amok sowie der im Folgenden Stigmatisierten“ am 28.07.2016

Aufgrund der aktuellen Ereignisse in der Türkei lud das Bündnis unter Führung von Azadiya Kurdistan Koblenz zu einer Solidaritätskundgebung.

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Save Aleppo

Pressemeldung über Veranstaltung am 07.05.2016 auf dem Jesuitenplatz ab 13:00 Uhr
Sergej Klein – Refugees Solidarity Koblenz

Das syrische Haus in Koblenz, eine Organisation syrischer Flüchtlinge zur Verbesserung der Zustände in ihrer neuen und ihrer alten Heimat, lud am 07.05.2016 gemeinsam mit dem Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus Koblenz“ zu einer Kundgebung bezüglich der neuesten Ereignisse in Syrien und den Bombardements der Zivilbevölkerung. Vor allem aber wollte man damit den Fokus auf die Gräueltaten des Assad-Regimes richten. (…)

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Aufstehen gegen Rassismus!

Fast täglich greifen Rassisten und Rassistinnen Flüchtlingsheime an, islamfeindliche Übergriffe nehmen zu. Erschreckend viele Menschen nehmen an fremdenfeindlichen und rassistischen Demonstrationen teil. Pegida hetzt gegen Geflüchtete und Muslime und Musliminnen.
Währenddessen wird die „Alternative für Deutschland“ (AfD) zunehmend zum Sammelbecken für Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. An vielen Orten ist die AfD Zentrum der extremen Rechten geworden. Abgeordnete der AfD verbreiten Nazi-Parolen und hetzen gegen Andersdenkende. Die AfD ist zu einer ernsthaften Gefahr geworden, für all jene, die nicht in ihr rechtes Weltbild passen.
Rahmen
Wir wollen dem ein Ende machen. Wir greifen ein, wenn Rassistinnen und Rassisten Menschen in unserer Mitte attackieren. Menschenverachtender Stimmungsmache gegen Geflüch tete, Musliminnen und Muslime, Roma und Romnija, Sinti und Sintiza, Jüdinnen und Juden treten wir entgegen. Wir wehren uns gegen Mordanschläge und Pogrome gegen Geflüchtete. Mit Aufforderungen wie zum Schusswaffengebrauch gegen Geflüchtete an der Grenze wird die AfD zum Stichwortgeber für solche Übergriffe.
Wir sind viele. Wir heißen Geflüchtete willkommen. Wir stehen auf gegen den Rassismus von Pegida, AfD, NPD & Co. Wir erheben unsere Stimmen, um in die gesellschaftlichen Debatten einzugreifen, gegen rechten Populismus.
Wir wenden uns gegen Obergrenzen und Grenzschließungen, die Wasser auf den Mühlen der Rassistinnen und Rassisten wären. Wir stehen für eine offene und gerechte Gesellschaft. Wir lassen nicht zu, dass Menschen gegeneinander ausgespielt werden. Wir wollen Solidarität, Zusammenhalt und ein besseres Leben für alle!
soli2
Wir werden weiterhin Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen. Asyl ist Menschenrecht. Wir wollen verhindern, dass Rassistinnen und Rassisten Raum für ihre Hetze bekommen.
Wir werden uns stark machen für gleiche politische und soziale Rechte
für alle Menschen. Wir werden uns der AfD überall entgegenstellen, ob auf der Straße oder in den Parlamenten.
wie
Wie befürchtet zog die AfD – mit teilweise zweistelligen Ergebnissen – in die Landtage Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ein und gab damit den Anstoß für eine Rechtsverschiebung in Deutschland. Wir wollen diese drohende Entwicklung nicht hinnehmen. Wir wollen mit unserer bundesweiten Initiative erreichen, dass die Landtagswahlen zu einem Weckruf für eine Gegenbewegung gegen die drohende Rechtsentwicklung werden.
Unser Ziel ist eine breite Gegenbewegung in der Gesellschaft anzustoßen.
Als ersten Schritt haben wir ein breites Spektrum von prominenten Einzelpersonen, VertreterInnen der Zivilgesellschaft und vielen kleinen und großen Organisationen zusammengebracht und einen übergreifenden Aufruf-Entwurf erarbeitet.
Der Aufruf, den wir direkt nach den Landtagswahlen veröffentlich haben, wurde innerhalb des ersten Wochenendes 10.000 mal unterzeichnet! Als nächste Verabredung haben wir eine
bundesweite Aktionskonferenz für den 23./24.April 2017
in Frankfurt a. Main geplant, um das Bündnis gemeinsam mit vielen AktivistInnen und allen interessierten Organisationen zu gründen.
Auf dieser Konferenz sollen die nächsten Schritte besprochen werden. Uns schwebt eine bundesweite Aufklärungskampagne gegen Rassismus und die AfD vor, die wir mit lokalen Aktionen verknüpfen wollen. Auch Vorschläge wie eine mögliche bundesweite Mobilisierung gegen den Bundesparteitag der AfD oder größere Kulturevents (Konzerte etc.) sollen bei der Konferenz diskutiert werden. Wir wollen versuchen in allen gesellschaftlichen Bereichen klare Kante zu zeigen gegen Rassismus und rechte Hetze.
Wir würden uns freuen auch gemeinsam mit den vielen Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichnern über weitere gemeinsame Aktivitäten zu sprechen (bei der
Konferenz oder auch zu einem anderen Zeitpunkt).
Mehr Infos gibt‘s auf: https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/