Die [sogenannte] Alternative für Deutschland (AfD) darf ganz offiziell als rechtsextremistische Partei bezeichnet werden.

#Meinungsfreiheit 👨‍⚖️ Einen guten Start in die Woche! 🇩🇪
► Die [sogenannte] Alternative für Deutschland (AfD) darf ganz offiziell als rechtsextremistische Partei bezeichnet werden.
► Das hat das Landesgericht Gießen in einem Urteil beschlossen.
► Der Berliner Anwalt Christian Löffelmacher hatte das Urteil am Freitag auf Twitter geteilt. Er hatte gegen die #AfD geklagt, um gerichtlich sicherzustellen, dass diese keine Unterlassungen gegen ihn erwirken könne, wenn er die Partei als rechtsextremistisch bezeichnet.
ℹ️ Mehr dazu hier: http://bit.ly/2H4sPWt

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Aufruf: Koblenz bleibt bunt fährt am 24.03.2018 nach Kandel!

Im letzten Jahr haben wir in Koblenz gemeinsam mit über 5000 Menschen ein Zeichen gegen Nationalismus und für ein friedliches Zusammenleben den Menschen gesetzt.

Anlass war der ENF-Kongress am 21.01.2017.

Unserer Veranstaltung wurde von vielen von nah und fern unterstützt.

Jetzt ist es wieder an der Zeit, ein Zeichen zu setzen:

Aktuell erleben wir, dass von rechts daran gearbeitet wird, das Thema sexualisierte Gewalt und Sexismus rassistisch aufzuladen und so „zu übernehmen“.

In Kandel versuchen Rechtsradikale seit Dezember, den gewaltsamen Tod einer jungen Frau auszunutzen. Der nicht-deutsche Hintergrund des mutmaßlichen Täters führt zu heftiger rassistischer Hetze. In der Kleinstadt Kandel finden seit dem Vorfall rechtsradikale Aufmärsche statt. Erst beteiligten sich Hunderte, dann zuletzt am 03.03.2018 Tausende. Die demokratischen Gegenproteste fielen bis jetzt leider viel kleiner aus.

Diese Strategie der radikalen Rechten wird überregional angewendet, wie auch ein aktuelles Beispiel aus Berlin zeigt:

Eine 14-jährige Jugendliche wurde erstochen aufgefunden. Ohne den Hintergrund der Tat zu kennen, verbreiteten sich Fakenews und Spekulationen zum vermeintlichen Hintergrund des Täters im Netz und auf einschlägigen Internetseiten. Auch als die Polizei die deutsche Herkunft des Täters bekannt gibt, halten sich diese Spekulationen weiter. Ein rechtsradikaler Abgeordneter wittert eine gezielte „Desinformationspolitik“ der Polizei. Es wird sich von rechts eine nicht-deutsche Herkunft des Täters geradezu herbeigewünscht. So wird versucht – wie in Kandel – den gewaltsamen Tod einer Minderjährigen politisch auszunutzen.

Wir setzen dieser Hetze das Bild einer solidarischen Gesellschaft entgegen, in der alle Menschen gleich sind und frei von Diskriminierung, Hetze und Gewalt leben können. Eine Gesellschaft, in der alle ohne Angst verschieden sein können. Unsere Alternative heißt Solidarität!

Für Kandel ist der nächste Aufmarsch für den 24. März angekündigt. Wir setzen uns dafür ein, dass der demokratische Gegenprotest dieses Mal größer ist.

Aus diesem Grund aktivieren wir „Koblenz bleibt bunt“ und rufen dazu auf, gemeinsam nach Kandel zu fahren und dort das Bündnis „Wir sind Kandel“ zu unterstützen.

Das Bündnis „Wir sind Kandel“ organisiert eine Anreise mit Bussen.

Kontakt für den Bereich nördliches Rheinland-Pfalz: DGB Region Koblenz

Geplante Abfahrt an Koblenz (Achtung, kann sich noch verschieben): 11 Uhr

Weitere Zustiegspunkte nach Absprache

Hinweis:
Am selben Tag findet eine AfD-Veranstaltung mit inhaltlich ähnlichem Thema in Hachenburg statt.
Der Verein Demos organisiert aus diesem Anlass ab 11 Uhr eine „Meile der Demokratie in Hachenburg“
Infos bei Facebook:
https://www.facebook.com/events/955498284613674/

MarchAgainstRacism am 17 März 2018

Liebe Unterstützer*innen,

Am Samstag ist es so weit: mit einem europäischen Aktionstag protestieren wir in 17 Ländern gegen Rassismus und den Aufschwung extrem rechter Parteien. In vielen europäischen Ländern und darüber hinaus beteiligen sich Menschen am #MarchAgainstRacism. Aufstehen gegen Rassismus ist mit rund 25 Aktionen und Demonstrationen bundesweit dabei.
In dieser E-Mail findest du Informationen zu den Aktivitäten in deiner Nähe und wie du dich am Aktionstag beteiligen kannst. Zusammen sagen wir:
Schluss mit der Stigmatisierung von Minderheiten – Stoppt Antisemitismus und Islamfeindlichkeit – Refugees Welcome!

>>>>> AKTIONEN IN DEINER NÄHE! <<<<<

Zum MarchAgainstRacism und im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus sind Proteste, Veranstaltungen und Aktionen in rund 25 Orten geplant:
Aalen, Bad Oldesloe, Bensheim, Berlin, Bremen, Chemnitz, Frankenberg, Frankfurt, Freiburg, Fulda, Gießen, Hamburg, Heidelberg, Heidenheim, Kamp-Lintfort, Karlsruhe, Landau-Südpfalz, Leipzig, Lohr am Main, Lüneburg, Mannheim, München, Odenwald, Offenbach, Osnabrück, Rodgau-Jügesheim, Villingen-Schwenningen, Waldshut-Tiengen, Worms, Wuppertal und weitere.

Komm vorbei und mach mit: Gemeinsam werden wir dem rechten Hass unsere Solidarität entgegen setzen! 

Gleichzeitig protestieren wir mit Antirassist*innen in Australien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, Spanien, Südkorea, Tschechien, Türkei, Ungarn und den USA.

Du möchtest auch noch schnell einen Infostand, eine Fotoaktion oder Kundgebung organisieren? Schick uns Ort und Zeit, damit wir sie auf der Karte verlinken können an: mitmachen@aufstehen-gegen-rassismus.de

Bunte Schirme – Viel Verstand / Nazis raus aus unsrem Land!

Am 03.03.18 werden wieder rechtspopulistische, rechtsextreme und auch rechtsradikale Gruppen, offen oder verdeckt unterstützt durch AfD und „Marsch 2017“, in Kandel eine Demonstration veranstalten, bei der sie den Tod der 15-jährigen Mia instrumentalisieren, um Hass und Hetze zu verbreiten und gegen die weltoffene und tolerante Gesellschaft zu agitieren. Obszön ist meiner Ansicht auch, dass diese Truppe sich als Frauenrechtler gerieren – während feministische Politik und Gender-Forschung ansonsten als überflüssiger Unsinn abgetan wird.
 
Am 21.02. hat sich dankenswerterweise das breite Bündnis „Wir sind Kandel“ von Kandeler Bürger*innen, Kirchenvertreter*innen, Parteien, Gewerkschaften und weiteren Organisationen gegründet. Dieses Bündnis ruft zur Beteiligung an der Gegendemo „Demokratie und Frauenrechte – Echte Frauenrechte statt rechte Frauen“ auf – dem ich mich an dieser Stelle sehr gern anschließe.
 
Absurderweise wird diese Demo nun in die linksextremistische Ecke geschoben, nur weil auch Mitglieder der Antifa für diese Demo mobilisieren. Die vielen Unterstützer*innen pauschal als „dem kriminellen Milieu nahestehend“ zu diffamieren, ist ein kläglicher Versuch, die demokratische Zivilgesellschaft vom Eintreten für Menschlichkeit, Toleranz, Offenheit, Frieden und Gerechtigkeit abzuhalten.
 
Lasst Euch nicht verunsichern und kommt am 03. März um 15 Uhr nach Kandel; überlasst den Rechten nicht die Straße!
Bunt, laut, fantasievoll und friedlich!
Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Europäischer Aktionstag gegen Rassismus #MarchAgainstRacism

⬇️ english below ⬇️

#### EUROPAWEITER AKTIONSTAG GEGEN RASSISMUS UND RECHTE PARTEIEN AM 17. MÄRZ 2018 ###

Der Internationale Tag gegen Rassismus wurde von der UNO im Jahr 1966 eingeführt, um dem Massaker von Sharpeville in Südafrika im Jahr 1960 zu gedenken. Dort waren 69 Protestierende gegen die rassistischen Passgesetze des Apartheid-Regimes auf offener Straße getötet und weitere 178 verletzt worden. Zur Erinnerung an das Massaker rief die UNO-Vollversammlung alle Staaten und Organisationen zur Teilnahme an einem Aktionsprogramm zur Bekämpfung von Rassismus und rassistischer Benachteiligung auf.

Heute stehen wir vor einem massiven Anstieg des Rassismus in der ganzen Welt. Migrant*innen und Geflüchtete werden zu Sündenböcken für die Auswirkungen der Kürzungspolitik gemacht. Das Anstacheln antimuslimischer Hysterie in der Presse hat zu einem dramatischen Anstieg islamfeindlicher Übergriffe geführt, vor allem auf muslimische Frauen, die sich zu erkennen geben. Trumps Einreiseverbot für Muslime, sein rassistisches Projekt einer Mauer an der mexikanischen Grenze und seine Weigerung, Demonstrationen von Faschisten und Vertretern einer weißen Herrenideologie zu verurteilen, haben ein Klima des Rassismus und der Angst quer durch die USA geschaffen. Und in Europa erleben wir den Aufstieg der FPÖ in Österreich, des Front National in Frankreich, der AfD in Deutschland, von Jobbik in Ungarn, der »Partei für Freiheit und Demokratie« DSSS in Tschechien und erst kürzlich die nationalistische Demonstration in Polen. Das Wiederaufleben der extremen Rechten erfordert eine ernsthafte und koordinierte Anstrengung, um sie wieder zurückzudrängen. Die von rechten Politikern und Medien geförderte Feindseligkeit gegen Geflüchtete und Roma schlägt oft in Gewalt um. Antimuslimischer Rassismus und Antisemitismus greifen auf dem ganzen Kontinent um sich.

Um den Aufstieg des Rassismus zu stoppen, brauchen wir eine gemeinsame Bewegung aller Menschen, die ihn ablehnen. #MarchAgainstRacism bietet die Chance, diese Bewegung zusammenzuführen und zu zeigen, dass wir unsere Stimme erheben. Angesichts dieser historischen Herausforderung müssen wir die diesjährigen Aktionen zu den bisher größten ausbauen.

#### Schluss mit der Stigmatisierung von Minderheiten! Stoppt Antisemitismus und Islamfeindlichkeit! #RefugeesWelcome! ###

Es sind Versammlungen und Demonstrationen in vielen europäischen Städten geplant. Letztes Jahr gab es Demonstrationen u.a. in London, Paris, Berlin, Athen, Amsterdam und Wien. Dieses Jahr haben weitere Städte ihre Teilnahme zugesagt, auch in den USA.

### MARCH AGAINST RACISM – UN ANTI-RACISM DAY, SATURDAY 17 MARCH 2018 ###

The UN’s International Day for the Elimination of Racial Discrimination was inaugurated in 1966 to commemorate the 1960 Sharpeville massacre which saw 69 anti-apartheid protestors killed and 178 wounded for taking to the streets against the regime’s racist pass laws.

In commemorating the massacre, the UN General Assembly called on all world states and organizations to participate in a program of action to combat racism and racial discrimination.

We are facing a massive rise in racism in Britain and across the globe.

Migrants and refugees are being scapegoated for the effects of austerity, while EU nationals are used as bargaining chips in Brexit negotiations.

The whipping up of anti-Muslim hysteria in the press has led to a dramatic rise in Islamophobic attacks in the wake of terror attacks in London and Manchester, with visible Muslim women the primary target.

Rampant institutional racism is being felt through a spate of deaths in police custody, the tragedy at Grenfell and systematic discrimination in employment and Hosuing.

Trump’s Muslim ban, his racist ‘wall’ project and equivocation over white supremacist and fascist marches have led to a climate of racism and fear across the US.

Meanwhile In Europe, the rise of the Freedom Party in Austria, Front National in France and AfD in Germany are signs of a resurgence of the far right which requires a serious and coordinated effort to turn back.

If we are to defeat the rise of racism, we need a united movement of everyone who opposes it. The #MarchAgainstRacism is a chance to bring that movement together and show that we will not be silent. In the face of this historic challenge we need to make 2018’s march the biggest yet.

As well as London, Cardiff and Glasgow, cities across Europe will be taking to the streets. Last year demonstrations took place in Paris, Berlin, Athens, Amsterdam and Vienna to name just a few, and next year even more cities are set to join in, including a march in the US.

Posted by Aufstehen gegen Rassismus on Mittwoch, 31. Januar 2018

Demonstration in Kandel

Wir für Menschlichkeit!

Hinter der bürgerlichen Fassade eines „Frauenbündnis Kandel“ wird für den 28.01.2018 zu einer Demonstration in Kandel aufgerufen.

Der Aufruf hat fast den gleichen Wortlaut wie bereits der Aufruf zum Trauermarsch durch die rechte Bewegung „Der Marsch 2017“ unter Federführung von Marco Kurz aus Wiesbaden.

Der Aufruf verbreitet sich seit Tagen wie Lauffeuer auf den Plattformen der rechten bis rechtsextremen Szene. Der Aufruf wird unterstützt und verbreitet von Akteuren der rechtsextremen Bewegung „1% für unser Land“, „Der Marsch 2017“, 3. Weg, Identitäre Bewegung, AfD, NPD, Pegida & Co!

Es liegt an den demokratischen Kräften in Kandel und der Südpfalz, Kandel und die Südpfalz nicht dauerhaft zum Aufmarschgebiet der Neu-Rechten und Nazis werden zu lassen. Solange die Menschen vor Ort nicht deutlich erkennen lassen, dass Hass und Hetze, nationalistisches und faschistisches Gedankengut hier keinen Platz haben, wird Kandel nicht zur Ruhe kommen.

Wer Rechtsextreme und Nazis gewähren lässt, lässt zu, dass deren menschenverachtende Ideologie sich immer weiter verbreitet.

Die jüngere Vergangenheit und die deutsche Geschichte haben uns eindrücklich gezeigt was passieren kann und welche Folgen es haben wird, stellt man sich dem Hass und der Hetze von Rechts nicht entgegen. Welche Folgen es haben kann, lässt man Rechte und Nazis zusammen marschieren. Welche Folgen es haben kann, wenn sie es schaffen, ihr Gift in die Bevölkerung zu streuen. Welche Folgen es haben kann, lässt man die Saat des Hasses aufgehen!

Nicht mit uns! Wir werden dies nicht zulassen! Wir stellen uns Hass und Hetze entgegen!

Wir rufen alle demokratischen Kräfte in Parteien, Vereinen, Gewerkschaften, Organisationen, Kirchen und Verbänden in Kandel und der Südpfalz auf:

Zeigt, dass wir mehr sind.

Zeigt, dass uns die Demokratie am Herzen liegt.

Zeigt, dass wir für eine solidarische und humane Gesellschaft stehen.

Zeigt, dass Rechtsextremismus keine Alternative ist.

Zeigt, dass Hass und Hetze in Kandel, in der Südpfalz und anderswo nicht erwünscht sind.
Zeigt Gesicht – zeigt Haltung!

Wir treffen uns am Sonntag den 28.01.2018 um 15 Uhr auf dem Marktplatz in Kandel. Redner aus Politik und Zivilgesellschaft unterstützen uns.

Wir sind das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus Südpfalz und die Kurfürstlich Kurpfälzische Antifa in Kooperation mit Gewerkschaften, Parteien und Vereinen!

Unterstützt auch ihr uns!

Unterstützt Kandel!

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Spenden

Aufstehen gegen Rassismus wird durch eure Spenden getragen. Schon 5 Euro helfen weiter, damit es auch im kommenden Jahr Aktionsmaterial, Proteste und Stammtischkämpfer*innen-Seminare geben kann. Für 100 Euro können wir einen ganzen Ort mit Aktionsmaterial für Infostände und Aktionen ausstatten. Unsere Kontonummer | Betreff: ‚Spende gegen AfD‘ oder Paypal-Link findest Du hier: www.aufstehen-gegen-rassismus.de/spenden

Kein Geld, aber Zeit um aktiv zu werden? Mach mit – bei dir vor Ort:
www.aufstehen-gegen-rassismus.de/mitmachen

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Am Samstag heißt es: bunt statt braun – unsere Alternative heißt Solidarität! Protestiere mit uns gegen den AfD-Bundesparteitag in Hannover:
Aus Berlin, Bochum, Delmenhorst, Essen, Flensburg, Frankfurt, Fulda, Gelsenkirchen, Göttingen, Hanau, Hamburg, Kassel, Kirchheim, Marburg, Kassel und Oldenburg gibt es eine gemeinsame Anreise zu den Protesten. Alle Infos dazu:  www.aufstehen-gegen-rassismus.de/hannover

Teile die Facebook-Veranstaltung und lade deine Freunde ein, mitzukommen:

Posted by Aufstehen gegen Rassismus on Freitag, 3. November 2017

 

 

 

AfD Landesparteitag in Rheinland-Pfalz

Die AfD Rheinland-Pfalz trifft sich – wieder einmal – zu ihrem Landesparteitag unter den Augen der Germania in Bingen. Zunächst war unklar, ob er überhaupt aufgrund interner Streitigkeiten und der versäumten Einladung stattfinden kann.
Bildergebnis für germania bingen
Mit der Verlegung auf ein späteres Datum hat es nun doch geklappt. Die Zerlegung der AfD von innen bereitet uns große Sorgen. Daher kommt am 9.12. nach Bingen – es könnte der letzte Landesparteitag der AfD sein, gegen den ihr protestieren könnt. 😉
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25.11. Stammtischkämpfer*innen-Ausbildung – Aktiv gegen Stammtischparolen, menschenverachtende und rassistische Sprüche

Liebe Freund*innen, liebe Aktivist*innen,

Wir alle kennen das: in der Diskussion mit dem Arbeitskolleg*innen, dem Gespräch mit der Tante oder beim Grillen im Sportverein: Es werden rassistische und menschenfeindliche Sprüche laut, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern wir uns, dass wir nicht widersprochen und den Mund aufbekommen haben.

Wie wir diese Sprachlosigkeit überwinden und Position beziehen können, um der Ausgrenzung und dem alltäglichen Rassismus entgegenzuwirken, ist Ziel und Inhalt des Trainings zur „Stammtischkämpferin und Stammtischkämpfer“. Mit Anleitung durch zwei ausgebildete Trainer*innen wird sich mit gängigen rassistischen und menschenverachtenden Positionen auseinandergesetzt und gemeinsam geübt, das Wort zu ergreifen.

Wann: Am 25.11.2017 von 10.00 – 17.00 Uhr
Wo: Stiftung Alte Synagoge Rüsselsheim, Mainzer Str. 19, 65428 Rüsselsheim am Main
Anmeldung bitte an info@alte-synagoge-ruesselsheim.de

Der Workshop findet in Kooperation der NaturFreunde, Landesverband Hessen und Ortsgruppe Rüsselsheim, sowie der Stiftung Alte Synagoge Rüsselsheim statt. Gefördert durch das Bundesministerium des Inneren im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“. Für die Teilnahme entstehen deshalb keine Kosten.

Der Workshop ist Bestandteil des Rahmenprogramms der Ausstellung „Nichts war vergeblich! Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933 – 1945, die vom 9. – 28.11.2017 in der Stadtbücherei Rüsselsheim zu sehen sein wird.

Weitere Infos findet ihr hier auf der Seite der NaturFreunde.

Viele Grüße
Aufstehen gegen Rassismus und NaturFreunde Hessen/ Rüsselsheim