Gedenkstellen rechter Gewalt geschändet

Die Gedenkplatten von Opfern der Rechten Szene in Koblenz wurden beschädigt und verunstaltet. Das sind Taten, die man sich vor dem anstacheln durch die AfD, nicht getraut hätte auszuführen.

Hier gibt es HIntergrundinfos:
https://www.rhein-zeitung.de/…/koblenz_artikel,-nazimord-vo…

Bild könnte enthalten: Schuhe und im Freien

Koblenz im Dialog: Guido Ciburski

Guido Ciburski, Mahnwache Koblenz sagt in einem Interview: „Ich bin politisch engagiert, wähle mittlerweile die AfD, früher habe ich mal grün gewählt, aber bei der AfD fühle ich mich besser aufgehoben“. https://josopon.wordpress.com/tag/guido-ciburski/

Die kleinere ist u.a. von Guido Ciburski und Frank Geppert initiert. Ciburski ist ein relativ offen rechter Aktivist aus dem Mahnwachenspektrum. Er ließ beinahe den gesamten Friedenswinter, die erste Kooperation zwischen Mahnwachen und alter Friedensbewegung, platzen, als er einen Antrag stellte, die Distanzierung vom Rassisten Jürgen Elsässer aufzuheben. Laut Beobachtern hätte der Antrag eine Mehrheit erreicht. Als Chiburski allerdings klar wurde, dass damit die Kräfte der etablierten Friedensbewegung austeigen würden, zog er seinen Antrag aber zurück.

http://friedensdemowatch.blogsport.eu/2016/10/08/oktober3/

Wir haben hier in Deutschland überhaupt keine wirkliche Meinungsfreiheit. Das Fernsehen hat die größte Marktmacht. Erinnern Sie sich, wie Kohl den Medienmogul Leo Kirch damals benutzt hat? Eine Million hat der ehemalige Bundeskanzler Kohl dem Kirch zugesteckt, damit der positiv berichtet. So ist der Kohl wieder gewählt worden. So vermengt sind Politik und Medien.“
„Diese Dinge können Sie alle im Netz nachlesen. Und noch viel mehr. Wir Bürger werden für dumm verkauft. Medien schaffen es ja sogar am Ende, den Bundespräsidenten abzuschießen. Die Macht der Medien ist unendlich und … gekauft! Und die kommt ja nicht von ungefähr, dahinter steckt die CIA, die NSA, Think Tanks…“
https://www.rhein-zeitung.de/region_artikel,-interview-mit-organisator-guido-ciburski-dahinter-steckt-die-nsa-_arid,1150619.html

Bild könnte enthalten: Text

Thekenabend: Werde Stammtischkämpfer*in gegen Rassismus!

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen

27 September 2018, Haus Metternich

Bei Diskussionen mit Arbeitskolleg*innen, Gesprächen mit Verwandten oder auch beim Grillen mit Verwandten – manchmal fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern sich viele: Hätte ich bloß was gesagt, hätte ich es anders gesagt, wieso habe ich nicht daran gedacht? Wir allen kennen das, wenn wir mit rassistischen und diskriminierenden Sprüchen und Parolen konfrontiert sind.

Hier wollen wir ansetzen und Menschen in die Lage versetzen, die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin!

Dabei ist klar: Der Stammtisch ist überall: An der Kasse des Supermarktes, auf dem Spielplatz, in der Bahn oder in der Studi-Lerngruppe. Aber: Wir sind auch überall und wir können durch Widerspruch, deutliches Positionieren und engagierte Diskussionen ein Zeichen setzen, die Stimmung in unserem Umfeld beeinflussen und unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben.
Dazu wollen wir uns in Trainings mit Strategien beschäftigen, die uns ermöglichen, den rassistischen Sprüchen Paroli zu bieten. Wir wollen gängige rechte Positionen untersuchen und wir wollen gemeinsam üben, das Wort zu ergreifen, um für solidarische Alternativen zu streiten.

Der Workshop findet im Haus Metternich statt. Im Rahmen des dortigen Thekenabends können wir menschen-verachtende Parolen auseinandernehmen und ein Einmischen üben. Anschließend gibt es die Möglichkeit, mit Kaltgetränken den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

Die Teilnehmeranzahl ist beschränkt. Bitte meldet euch bei Interesse in der Jugendbegegnungsstätte im Haus Metternich an: info@haus-metternich.de

Referent_in: Trainer*in der Kampagne Aufstehen gegen Rassismus

Eine gemeinsame Veranstaltung von:
DGB Region Koblenz
Jugendbegegnungsstätte im Haus Metternich
SJD-Die Falken Koblenz
Türkische Gemeinde Rheinland-Pfalz
ver.di Mittelrhein

 

FB Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/2090691637852530/

 

Aktion Seebrücke Koblenz – Schafft sichere Häfen!

Im Mittelmeer sterben Menschen – weit über 600 alleine in diesem Monat. Die Abschottung der europäischen Außengrenzen schreitet mit großen Schritten voran, die Einrichtung von Sammellagern auf europäischem und afrikanischem Boden sind weitere Bausteine einer perfiden, menschenverachtenden Migrationspolitik der europäischen Regierungen. Die Kriminalisierung von Crews, die auf dem Mittelmeer Leben retten, die Festsetzung von Rettungsschiffen und Aufklärungsflugzeugen sind nicht nur an sich allein erschütternd – Sie sind ein von Seehofer und seinen europäischen Kollegen unterschriebenes Todesurteil für viele Menschen.

Aber es regt sich Widerstand. In unzähligen deutschen und europäischen Städten gehen die Menschen in Orange unter der Kampagne “Aktion Seebrücke – schafft sichere Häfen” auf die Straße, bilden gemeinsam die Seebrücke, die die Politik verweigert. Bis Ende Juli laufen in fast allen größeren deutschen Städten Aktionen.

Aus diesem Grund wollen auch wir ein Zeichen setzen und wollen mit einem breiten Bündnis aus Parteien, bürgerlichen Initiativen, Einzelmenschen, Aktionsgruppen, Kirchen und anderen zu einer Mahnwache mit anschließender Demonstration mobilisieren.

Wir starten von 14 – 17 Uhr mit einer Mahnwache, Treffpunkt ist voraussichtlich der Münzplatz. Hier wird es Mitmachaktionen, Unterschriftenlisten, Informationen, Platz für Diskussion und Tipps für Dinge, die man selbst tun kann, geben. Wir werden es auch möglichst familienfreundlich gestalten.

Danach geht es mit einer Demonstration ab 17 Uhr durch die Altstadt.

Getragen wird Orange (Warnwesten, Schwimmwesten), jede/r kann eigene Schilder basteln, wir werden dafür aber auch ein paar Materialien mitbringen.

Ein Aufruf, der von allen Parteien, Vereienen, Jugendorganisationen oder anderen Kollektiven, die sich gegen diese menschenverachtende Politik stellen, unterschrieben werden kann, wird folgen. Solltet ihr diesen auch unterzeichnen wollen, meldet euch bei uns!

Menschenleben retten ist keine Straftat!

Menschen sehenden Auges bewusst, als vermeintliche Abschreckung sterben zu lassen, schon.

https://www.facebook.com/events/293599257877591/

Bild könnte enthalten: Ozean, Himmel, Wasser, Text und im Freien

 

Guido Reil am 09.06. in Andernach – Gegendemonstration angemeldet

Nazis trockenlegen
Am Samstag, 09.06.2018, hüpft der Wolf im ehemaligen Schafspelz, Guido Reil in der Mittelrheinhalle in Andernach umher, nach 26 Jahren bei der SPD merkte man(n), dass man ja doch gar nicht so sozial sei und wechselte zur AfD (wenigstens änderten sich nur zwei Buchstaben, leichter zu merken.)
Während in der Halle die letzten vermeidlichen Hirnzellen gekocht werden, wollen wir mit euch vor der Halle, das Motto „kein Badespass für Nazis“ voll ausleben. Mit Schwimmbecken, Badehosen und Bikinis werden wir zeigen, dass wir nicht einverstanden mit der AfD sind. Dabei werden wirs uns mit Grill (hierfür bringt ihr bitte euer eigenes Grillgut mit!) und kühlen Getränken(die bitte auch, verzichtet um uns allen eine Menge Ärger zu sparen, bitte auf den Alkohol!) äusserst gut gehen lassen. Badespass für alle, ausser eben Nazis!

Querfront wieder in Koblenz aktiv:

KenFM, Chemtrails, die Schuld der Juden an 9/11, systemgesteuerte Meinungen und steuerfinanzierte Antifa – Die Querfront in Koblenz ist wieder aktiv.
 
Unter dem bürgerlichen Namen Koblenz: Im Dialog werden wieder Verschwörungstheorien verbreitet. Die Administratorin, Sabiene Jahn, fällt nicht nur durch Ihre wirren Äußerungen auf Ihrer Facebook-Seite und Profil auf, sondern zeigt unter Ihren Freundschaften im Social-Web klare Verbindungen zu Verschwörungstheoretikern, Antisemiten und den Organisatoren der Koblenzer “Friedensdemos”, die zuletzt wegen AfD-naher Äußerungen und Antisemitischen Schriften bekannt wurden.
 
Wir fordern alle Parteien in Koblenz, insbesondere Die Linke Koblenz auf, sich klar von dieses Tätigkeiten zu distanzieren und nicht auf solchen Veranstaltungen teilzunehmen.
Bild könnte enthalten: 1 Person, lächelnd, sitzt und Text

Landesparteitag der #AfD Rheinland-Pfalz in Bingen am 12.05.

Alerta! Morgen findet in Bingen der Landesparteitag der #AfD Rheinland-Pfalz statt. Treffpunkt für die Gegendemonstration ist Bingen Hauptbahnhof um 10:30 Uhr! #FCKAFD #FCKNZS

https://www.swr.de/swraktuell/rp/urteil-des-mainzer-verwaltungsgerichts-bingen-muss-stadthalle-an-afd-vermieten/-/id=1682/did=21407944/nid=1682/1em8gwj/index.html

Uwe Junge spricht auf dem Parteitag der AfD.

 

Die [sogenannte] Alternative für Deutschland (AfD) darf ganz offiziell als rechtsextremistische Partei bezeichnet werden.

#Meinungsfreiheit 👨‍⚖️ Einen guten Start in die Woche! 🇩🇪
► Die [sogenannte] Alternative für Deutschland (AfD) darf ganz offiziell als rechtsextremistische Partei bezeichnet werden.
► Das hat das Landesgericht Gießen in einem Urteil beschlossen.
► Der Berliner Anwalt Christian Löffelmacher hatte das Urteil am Freitag auf Twitter geteilt. Er hatte gegen die #AfD geklagt, um gerichtlich sicherzustellen, dass diese keine Unterlassungen gegen ihn erwirken könne, wenn er die Partei als rechtsextremistisch bezeichnet.
ℹ️ Mehr dazu hier: http://bit.ly/2H4sPWt

Bild könnte enthalten: Text

Aufruf: Koblenz bleibt bunt fährt am 24.03.2018 nach Kandel!

Im letzten Jahr haben wir in Koblenz gemeinsam mit über 5000 Menschen ein Zeichen gegen Nationalismus und für ein friedliches Zusammenleben den Menschen gesetzt.

Anlass war der ENF-Kongress am 21.01.2017.

Unserer Veranstaltung wurde von vielen von nah und fern unterstützt.

Jetzt ist es wieder an der Zeit, ein Zeichen zu setzen:

Aktuell erleben wir, dass von rechts daran gearbeitet wird, das Thema sexualisierte Gewalt und Sexismus rassistisch aufzuladen und so „zu übernehmen“.

In Kandel versuchen Rechtsradikale seit Dezember, den gewaltsamen Tod einer jungen Frau auszunutzen. Der nicht-deutsche Hintergrund des mutmaßlichen Täters führt zu heftiger rassistischer Hetze. In der Kleinstadt Kandel finden seit dem Vorfall rechtsradikale Aufmärsche statt. Erst beteiligten sich Hunderte, dann zuletzt am 03.03.2018 Tausende. Die demokratischen Gegenproteste fielen bis jetzt leider viel kleiner aus.

Diese Strategie der radikalen Rechten wird überregional angewendet, wie auch ein aktuelles Beispiel aus Berlin zeigt:

Eine 14-jährige Jugendliche wurde erstochen aufgefunden. Ohne den Hintergrund der Tat zu kennen, verbreiteten sich Fakenews und Spekulationen zum vermeintlichen Hintergrund des Täters im Netz und auf einschlägigen Internetseiten. Auch als die Polizei die deutsche Herkunft des Täters bekannt gibt, halten sich diese Spekulationen weiter. Ein rechtsradikaler Abgeordneter wittert eine gezielte „Desinformationspolitik“ der Polizei. Es wird sich von rechts eine nicht-deutsche Herkunft des Täters geradezu herbeigewünscht. So wird versucht – wie in Kandel – den gewaltsamen Tod einer Minderjährigen politisch auszunutzen.

Wir setzen dieser Hetze das Bild einer solidarischen Gesellschaft entgegen, in der alle Menschen gleich sind und frei von Diskriminierung, Hetze und Gewalt leben können. Eine Gesellschaft, in der alle ohne Angst verschieden sein können. Unsere Alternative heißt Solidarität!

Für Kandel ist der nächste Aufmarsch für den 24. März angekündigt. Wir setzen uns dafür ein, dass der demokratische Gegenprotest dieses Mal größer ist.

Aus diesem Grund aktivieren wir „Koblenz bleibt bunt“ und rufen dazu auf, gemeinsam nach Kandel zu fahren und dort das Bündnis „Wir sind Kandel“ zu unterstützen.

Das Bündnis „Wir sind Kandel“ organisiert eine Anreise mit Bussen.

Kontakt für den Bereich nördliches Rheinland-Pfalz: DGB Region Koblenz

Geplante Abfahrt an Koblenz (Achtung, kann sich noch verschieben): 11 Uhr

Weitere Zustiegspunkte nach Absprache

Hinweis:
Am selben Tag findet eine AfD-Veranstaltung mit inhaltlich ähnlichem Thema in Hachenburg statt.
Der Verein Demos organisiert aus diesem Anlass ab 11 Uhr eine „Meile der Demokratie in Hachenburg“
Infos bei Facebook:
https://www.facebook.com/events/955498284613674/

MarchAgainstRacism am 17 März 2018

Liebe Unterstützer*innen,

Am Samstag ist es so weit: mit einem europäischen Aktionstag protestieren wir in 17 Ländern gegen Rassismus und den Aufschwung extrem rechter Parteien. In vielen europäischen Ländern und darüber hinaus beteiligen sich Menschen am #MarchAgainstRacism. Aufstehen gegen Rassismus ist mit rund 25 Aktionen und Demonstrationen bundesweit dabei.
In dieser E-Mail findest du Informationen zu den Aktivitäten in deiner Nähe und wie du dich am Aktionstag beteiligen kannst. Zusammen sagen wir:
Schluss mit der Stigmatisierung von Minderheiten – Stoppt Antisemitismus und Islamfeindlichkeit – Refugees Welcome!

>>>>> AKTIONEN IN DEINER NÄHE! <<<<<

Zum MarchAgainstRacism und im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus sind Proteste, Veranstaltungen und Aktionen in rund 25 Orten geplant:
Aalen, Bad Oldesloe, Bensheim, Berlin, Bremen, Chemnitz, Frankenberg, Frankfurt, Freiburg, Fulda, Gießen, Hamburg, Heidelberg, Heidenheim, Kamp-Lintfort, Karlsruhe, Landau-Südpfalz, Leipzig, Lohr am Main, Lüneburg, Mannheim, München, Odenwald, Offenbach, Osnabrück, Rodgau-Jügesheim, Villingen-Schwenningen, Waldshut-Tiengen, Worms, Wuppertal und weitere.

Komm vorbei und mach mit: Gemeinsam werden wir dem rechten Hass unsere Solidarität entgegen setzen! 

Gleichzeitig protestieren wir mit Antirassist*innen in Australien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, Spanien, Südkorea, Tschechien, Türkei, Ungarn und den USA.

Du möchtest auch noch schnell einen Infostand, eine Fotoaktion oder Kundgebung organisieren? Schick uns Ort und Zeit, damit wir sie auf der Karte verlinken können an: mitmachen@aufstehen-gegen-rassismus.de